Fukushima futsch: Erst japanische Angst, dann über Strahlung strahlen

11 Mrz

Eine gigantische Welle ist vor zwei Jahren über japanische Küsten hereingeschwappt. Eine völlig unerwartete Reaktion stellte der Energiekonzern TEPCO anschließend bei seinen Reaktoren fest. Seither strahlt die gesamte Region um Fukushima.

Wenige Stunden spätr ist eine Welle der Empörung über Deutschland hinweggeschwappt. „Abschalten“, forderten Tausende bei Demonstrationen überall in der Bundesrepublik sehr lautstark.

 

Stark ins Schwanken geriet nach dem heftigen Erdbeben in Asien auch der Boden unter der Bundeskanzlerin. Schnell verkündete Angela Merkel den Atomausstieg. Neun Atomkraftwerke gingen innerhalb weniger Wochen vom Netz.

Seither haben sich die Wogen allerdings geglättet. Der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel hat die Abschaltung des Atomkraftwerks Biblis kürzlich sogar für rechtswidrig erklärt. Nun spekuliert die Betreiberfirma RWE auf millionenschweren Schadensersatz.

Während die RWE-Manager vor Geldgier strahlen, strahlt die Bevölkerung von Fukushima nach der Atomkatastrophe weiterhin radioaktiv. Im Radio aktiv sind derweil betrübte Politiker, die die Verteuerung von Strom vorrechnen oder über Schwierigkeiten beim Ausbau des Leitungsnetzes lamentieren. Abschalten wollen sie allenfalls die Energiewende.

Wohl wirklich nachhaltig abgeschaltet wurde jedoch der baden-württembergische CDU-Ministerpräsident Stefan Mappus. Sein milliardenschwerer Deal mit der Stromwirtschaft führte zu politischer Hochspannung im geizigen Schwabenländle. Gestrahlt hat darüber Winfried Kretschmann, der nach der Reaktion der Wähler auf diesen Skandal als erster grüner Ministerpräsident Deutschlands das schwäbische Musterländle regiert.

Zum Jahrestag des Tsunami stehen nun einige stark unter Strom. Die Leitung der Stromkonzerne ist besorgt über die lange Leitung der Bevölkerung.

Warum kapieren diese Öko-Deppen denn nicht, dass der Kern der Atomkraft in der heilsamen Wirkung der nuklearen Strahlung liegt? Wie sonst sollte die Menschheit auf einträgliche Weise das wachsende Problem der weltweiten Überbevölkerung lösen?

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