Sine Ira et Studio: Vor zehn Jahren zählte Stärke noch

20 Mrz

Vor drei Jahren haben die Vereinigten Staaten von Amerika (USA) der Welt gezeigt, was eine wirkliche Supermacht ist. Am 20. März 2003 sind US-amerikanische Truppen in den Irak einmarschiert.

Innerhalb weniger Tage standen die GIs in Bagdad. Den irakischen Diktator Saddam Hussein haben sie schließlich auch erwischt und seiner gerechten Strafe zugeführt. Seine Hinrichtung war eine wunderbare Demonstration der Überlegenheit von Demokratien gegenüber einer Diktatur.

Freilich hatte die US-Regierung dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen (UN) zuvor getürkte Informationen vorgelegt. Die Behauptung, Saddam Hussein verfüge über biologische Massenvernichtungswaffen, entbehrte jeglicher Grundlage. Aber die Psychologische Kriegsführung gehört ja zum üblichen Arsenal von Geheimdiensten, Militärs und Regierungen.

US-Präsident George Walker Bush war jedenfalls noch ein entschiedener Demokrat. Für die Durchsetzung der Demokratie auch im Iran hat er sogar die eigenen Jungs in den Krieg geschickt. So viel Mumm hat sein Nachfolger Barack Obama nicht!

Mit Donald Rumsfeld hatte George W. Bush auch einen ordentlichen Haudegen als Verteidigungsminister. Der machte nicht nur markige Sprüche, sondern zeigte auch militärisch die Zähne. Das waren damals noch Zeiten, als Krieg noch eine echte Option für Wirtschaft und Politik war!

Der deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder hat sich seinerzeit feige rausgehalten. Dabei war er doch sonst nicht so ein furchtbarer Feigling! Bei Hartz hat er doch gezeigt, was in ihm steckt!

Dass Tausende friedensbewegter Utopisten – auch in Marburg – auf die Straße gegangen sind, war ja zu erwarten. Dass sich aber auch das Marburger Stadtparlament einstimmig gegen den Irak-Krieg ausgesprochen hat, war ein populistisches Einknicken der gewählten Volksvertreter gegenüber dem unwissenden Plebs. Schmählich ist die CDU-Fraktion in der Marburger Stadtverordnetenversammlung (StVV) ihrer aufrechten Parteivorsitzenden Angela Merkel damit in den Rücken gefallen, die trotz aller Beschimpfungen standhaft zu Bush gehalten hat.

Am Ende hat Merkel auch Recht behalten. Nach wenigen Wochen schon stand die US-Army in Bagdad.

Freilich hat es während der Intervention in den Irak ein paar unerfreuliche Ereignisse gegeben. Das waren halt Kollateralschäden. Ohne die gibt es keinen Krieg.

Ein paar historische Kulturgüter und Kunstschätze wurden zerstört oder gestohlen. Darübr zu jammern, zeugt von völliger Unbedarftheit.

Die wahre Kultur ist doch der Krieg. Allein er hat den irakischen Diktator Saddam Hussein bezwungen. Allein ihm ist es gelungen, die irakischen Ölquellen an die richtigen Besitzer zu übereignen, die diese wichtigen Ressourcen auch wirtschaftlich verwerten können.

Zwar sterben seit zehn Jahren im Irak immer mal wieder ein paar Leute bei Anschlägen oder Auseinandersetzungen rivalisierender Milizen; darüber muss man aber nicht weiter lamentieren. Je wenigr Leute im Irak leben, desto weniger Petro-Dollars müssen wir im Westen mit solchen Hängern teilen!

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