Ihr seid alle meine Cyborgs: Eure Gehirne gehorchen meinen elektronischen Impulsen

5 Aug

Gestern hat unsere internationale Arbeitsgruppe die Korken knallen lassen. Unser neues Forschungsprojekt zur Cyborg-Kontrolle ist in die entscheidende Phase getreten. Wir werden damit die Welt revolutionieren und alle Geheimdienste dieser Welt alt dastehen lassen.

Unsere Forschung zapft nicht ab, was die Menschen gerade tun oder getan haben; wir bestimmen, was sie tun werden. Unsere Hard- und Software kontrolliert ihre Gedanken und steuert sie.

Den allumfassenden Algorhythmus habe ich zu diesem Projekt beigesteuert. Die Hardware stammt von Kollegen aus den Vereinigten Staaten von Amerika (USA). Eine israelische Forschergruppe sowie Kollegen aus Marburg haben die notwendigen biologischen und biokinetischen Grundlagen beigesteuert.

Tragen Cyborgs klassischer Art noch ein elektronisches Gerät in ihrem Körper, so sprechen unsere elektromagnetischen Impulse direkt das menschliche Gehirn an. Herzschrittmacher und Cochlea-Implantate oder künstliche Gliedmaßen benötigt unser Verfahren nicht mehr, um auf Menschen elektronisch einzuwirken. Vor unserer Technik ist niemand gefeit.

Ein eindrucksvolles Experiment ist mir vorgestern gelungen: Einer überaus attraktiven Studentin habe ich ohne ihr Wissen den Impuls übermittelt, mich in meinem Arbeitszimmer aufzusuchen und sich dort auszuziehen. Als sie den Raum betrat, übermittelte mein kleiner Funksender ihr Signale zur spürbaren Erhöhung bestimmter Hormone.

Das Experiment ist geglückt. Allerdings bekam die Testperson drei Stunden nach dem erfolgreichen Versuch einen epileptischen Anfall.

Dieses Problem habe ich zwischenzeitlich jedoch lösen können. Um mein neues Verfahren künftig in Serie anwenden zu können, werde ich den Versuch in den nächsten Wochen mit mehreren hübschen Studentinnen wiederholen. Eine Liste meiner Wunschkandidatinnen habe ich bereits zusammengestellt.

Einem besserwisserischen Verbindungsstudenten habe ich elektronisch aufgetragen, er solle den Hundekot im Rinnstein der Bahnhofstraße auflecken. Meinen Befehl hat er widerspruchslos ausgeführt.

Matürlich ist meine Technik von größtem Interesse für Geheimdienste wie die National Security Agency (NSA), den Bundesnachrichtendienst (BND) oder den Verfassungsschutz. Auch Russen und Chinesen sind selbstverständlich scharf auf meinen Algorhythmus.

Letzte Woche habe ich einen Hackerangriff aus China abgewehrt. Dem Urheber habe ich aufgegeben, mir die gesamte Software seines Diensts zu übermitteln. Gerade läuft ein gigantisches Datenpaket auf dem Server unseres Instituts ein.Moch bin ich der Einzige, der weiß, wie man sich vor der Fernsteuerung seiner Gedanken wirksam schützen kann. Deshalb muss ich die nächsten Tage hart arbeiten, um mir alle Nachrichtendienste der Welt zu unterwerfen. Eine Software zur Überwachung der Geheimdienste habe ich bereits vor gut einem Monat in Gang gesetzt.

Mein Gott! Was macht unser Server da gerade? Ich muss schnell nachschauen.

Alle Nachrichtendienste, Computerhersteller, Onlinedienste und Telefonfirmen müssen wissen: Es gibt nur einen Allmächtigen, Allwissenden und Allgegenwärtigen. Das bin selbstverständlich ich.

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