Wes Geistes Kraft ist: Manche Texte sind ja ganz gut, aber …

25 Aug

Manchen ist meine politische Satire zu radikal. Anderen sind meine erotischen Texte zu sexistisch. Wieder anderen ist mein Nonsens zu selbstverliebt.

„Warum veröffentlichst Du so einen Unsinn?“, fragen sie mich. „Einige Deiner Texte sind ja ganz gut, aber … “

Hinter dieser gemeinen Mischung aus sprachspielerischem Nonsens, bissiger Satire und lüsterner Erotik steckt ein wohlbedachtes Kalkül. Diese scheinbar unpassende Vielfalt ist nicht etwa Ausdruck von Einfalt, sondern eine Strategie zur genauen Gewinnung gerade derjenigen Leser, die mir am Herzen liegen.

Mit der politischen Satire verprelle ich alle engstirnigen Konservativen und rettungslosen Reaktionäre. Mit dem erotischen Nonsens verscheuche ich alle beschränkten Ideologen und verkrampften Frauenrechtler. Mit meinem sprachverliebten Nonsens verderbe ich es mir mit allen intellektuellen Klugscheißern und scharfsichtigen Sinnsuchern.

Übrig bleiben am Ende dann diejenigen, die offen sind für geistige Beweglichkeit und lebendige Kreativität. Für Menschen, die Anstöße auch dann nicht anstößig finden, wenn sie ihnen gelegentlich einmal sauer aufstoßen, schreibe ich dieses Blog. Nicht alles, was hier zu lesen ist, sollte man auf die Goldwaage legen.

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