Rücktritt nach Absturz bei Radrennen: Ich steh auf´m Schlauch

24 Sep

Das Radrennen rund um die Wählervillen ist vorbei. Die FDP ist böse abgestürzt. Angela Merkel jedoch sitzt fester im Sattel denn je.

Selbst großzügiges Sponsoring nach dem Modell „Finanziere Deine Partei“ (FDP) hat nicht genügend gefruchtet. Auf der Deutschland-Rundfahrt sind die Stars des Marktfrei-Teams wohl zu oft bei befreundeten Hoteliers eingekehrt. Auch bei der Hessen-Rundfahrt haben sie das Ziel nur mit allgergrößter Mühe noch knapp erreicht.

Nun drehen die Sponsoren diesen Versagern den Hahn zu. Die Luft ist raus. Die Radfahrer von „Freiheit dank Parteispenden“ müssen ihre „Freie Fahrt für freie Würger“ mit dem Rücktritt abbremsen.

Rücktritt ist auch bei den Grünen das Pedal nach der Wahl. Der Veggiday hat sie zu viel Kraft gekostet. Einige Stars standen zuwenig unter Strom, um die Strapazen der „Tur de Natur“ durchzustehen.

Nach der Tour ist vor der Tour. Die Bildung neuer Teams steht an.

Merkel setzt auf ein Tandem. Nach der Wahl hat sie die Wahl, ob sie ein großes rotes Tandem will oder ein kleines grünes. Sattel und Lenker sind in jedem Fall schwarz.

In Wiesbaden reklamiert Volker Bouffier den Sieg für sich. Auch er will es mit einem Tandem versuchen. Auch ihm scheinen die beiden Optionen groß mit roter Stange oder klein mit grünen Streifen im Kopf herumzuschwirren.

Thorsten Schäfer-Gümbel kratzt sich derweil den Kopf. Ein Rad mit gleich drei Pedaleuren wäre sicherlich flotter und mit mehr Schub unterwegs als ein Tandem. Zudem wäre er dort Pilot, während er sich bei einem Tandem mit der Rolle des Copiloten begnügen müsste.

Aber Angst macht sich breit bei seinen Spezialdemagogen, wenn sie an Thorstens Vorgängerin Andrea Ypsilanti denken. Die ist mit solch einem großen Rad einmal böse gestürzt, als es gerade ums Aufsteigen ging. Das möchte die Truppe „Spaß dank Peer“ nicht noch einmal erleben.

Die Dunkelroten stehen noch abseits. Gerne möchten auch sie aufsteigen. Aber noch will niemand sie mit auf sein Rad lassen.

Da ist guter Rat teuer. Aber wie sagt doch der Volksmund zu Volksvillen: „Aller guten Dinge sind drei.“

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