Aus 3 mach 31 Millionen: Der gute Hirte hat seine Schäfchen im Trockenen

11 Okt

Die Ungläubigen haben sich jetzt offenbar auch schon in den Medien breit gemacht. Einen Heidenspaß machen sich diese Heiden nun daraus, den armen Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst fertigzumachen. Diese hinterhältige Hetzkampagne stinkt zum Himmel!

Tebartz-van Elst ist ein rechter Traditionalist. Der Bischof weiß, was sein Amt von ihm verlangt. Als guter Hirte muss er dafür sorgen, dass seine Schäfchen voller Bewunderung zu ihm aufsehen und brav mitblöken, was er an Chorälen so anstimmt.

„Ein feste Burg ist unser Gott“ ist so ein Traditional, das im Laufe der Zeit zum echten Hit geworden ist. Diesen Song hat Tebartz-van Elst doch nur in Limburg umgesetzt.

Die Baustelle seines neuen Bischofssitzes lässt er von Schwarzen Sherriffs mit scharfen Hunden gut bewachen. Ein guter Hirte kennt sich schließlich ja aus mit Wachhunden.

Beim Umbau des alten Fachwerkhauses gegenüber dem Dom hat Tebartz-van Elst den Keller noch unterkellern lassen. So konnte man von dort einen Gang direkt hinüber zum Dom anlegen, den der Bischof trockenen Fußes und ohne lästige Ansprache seiner Gläubigen beschreiten kann. Heißt es nicht in der biblischen Bergpredigt so treffend: „Wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.“

Ganz unten läuft Tebartz-van Elst bald rum, wenn das Bischofspalais erst mal fertig ist. Im Gegensatz zu seinem stillen Wirken im Verborgenen war die Demut seines Amtsvorgängers Franz Kamphaus doch so deutlich, dass sie bestimmt nur eine gelungene PR-Strategie war.

Aber ein Bischof muss repräsentieren. Schließlich ist er ja der Stellvertreter Gottes in Limburg.

Leider hat dieser Kamphaus die Katholiken hier nicht katholisch gemacht, sondern eher protestantisch. Jedenfalls protestieren die mit Massen von Unterschriften gegen den Führungsstil des neuen Bischofs, ohne dass es dafür auch nur einen Ansatz von Rechtfertigung gäbe.

Ein guter Hirte ist streng und weise. Selbstverständlich ist er auch immer klüger als die dummen Schäfchen seiner Herde.

Dass jetzt aber selbst Priester gegen Tebartz-van Elst aufmucken, ist schon eine echte Unverschämtheit. Seit beinahe 2000 Jahren ist die Heilige Katholische Kirche doch streng hierarchisch aufgebaut. Das sollte jedem Pfarrer im Bistum klar sein.

Aber es begann ja alles schon so ärgerlich. Dieser Kamphaus hatte ins Bischofspalais doch eine kinderreiche türkische Familie einquartiert und war in seinen zwei Zimmern im Priesterseminar wohnen geblieben. Da musste Tebartz-van Elst erst einmal aufräumen und für klare Verhältnisse sorgen.

Als er 3 Millionen Euro für den Neubau einforderte, empörten sich die Gläubigen im Bistum. Sie müssten jeden Cent dreimal umdrehen, beschwerten sie sich. Da könne der Bischof doch nicht so mit dem Geld um sich werfen.

Um sich werfen wollte Tebartz-van Elst die Millionen ja gar nicht. Er wollte sie verbuddeln und erbauen.

Klug, wie er nun mal ist, ließ er sich auf zwei Millionen runterhandeln. Später krähte dann kein Hahn mehr danach, wieviel der Umbau wirklich verschlang.

Die Kosten für die Scheiben, die man per Knopfdruck abdunkeln kann, haben ja nicht den Löwenanteil ausgemacht. Wie die 31 Millionen zusammengekommen sind, die bisher in den Bischofssitz geflossen sind, weiß der Bischof selber natürlich auch nicht. Ein Gottesmann kümmert sich nicht um dergestalt irdische Kleinigkeiten wie Geld.

Das war ja auch der Grund, warum der Flug nach Indien 10.000 Euro gekostet hat. Tebartz-van Elst hat das ja nicht selber bezahlt. Das waren ja erstklassige Bonusmeilen seines Generalvikars. Wofür schickt man den sonst in der Welt herum, wenn nicht zum Einsammeln von Bonusmeilen?

Immerhin hat Tebartz-van Elst mit dem Flug dokumentiert, wie teuer ihm die Kinder in den indischen Slums sind. Die hat er besucht und ihnen noch eine kleine Spende mitgebracht. Ist er nicht ein wahrlich wohltätiger Christenmensch?

Nun haben sich auch noch Atheisten in der Staatsanwaltschaft Hamburg herausgetraut aus der Deckung. Die wollen ihm einen Strafbefehl aufbrummen wegen einer angeblichen falschen Eidesstattlichen Versicherung. Aber Tebartz-van Elst kann glaubHaft versichern, dass ein Bischof gar nicht lügen kann.

Diese Deppen vom Finanzausschuss fangen jetzt auch an, zu rebellieren. Dabei hat Tebartz-van Elst die doch ganz sicher auf seiner Seite gewähnt. Aber die sind eben auch nur dämliche Lämmer, die mit der Herde mittrotten, wenn es losgeht.

Dass jetzt aber auch noch dieser unkollegiale Robert Zollitsch dem armen Tebartz-van Elst in den Rücken fällt und ihn beim Papst anschwärzen will, ist echt der Gipfel. Dabei ist dieser Kerl doch selbst Erzbischof. Wie das Wort schon sagt, muss man in diesem Amt erzkatholisch sein.

Nur Joachim Kardinal Meisner steht noch treu zu Tebartz-van Elst. Beide sind wahre Traditionalisten. Als Fähnlein der letzten Aufrechten halten sie der Heiligen Mutter Kirche noch ungebrochen die Treue.

Selbst dieser neue Papst Franziskus ist kein wahrer Katholik mehr. Der ist ja fast genauso schlimm wie der Kamphaus. Schwulen will er verzeihen und Arme in den Mittelpunkt der Seelsorge rücken.

Verzeihung, soll das die Haltung eines Papstes sein? Als Stellverteter Gottes auf Erden hat ein Papst über den Menschen zu schweben nahe am Himmel.

Fast müsste man fürchten, die Heresie machte sich wieder breit in Europa. Sittenverfall und Verderbtheit greifen um sich. Sex and Crime sind allüberall.

Da ist Bischof Tebartz-van Elst doch noch ein fester Fels in der Brandung. Jeder, der ihm am Zeuge flicken will, wird scheitern.

Gott hat gewollt, dass es Reiche und Arme gibt, Hirten und Lämmer, Bischöfe und Laien. Die Aufgabe der Bischöfe besteht darin, den Laien und Lämmern den Weg zu Gott zu weisen. Dafür müssen sie über diesen Menschlein stehen.

Die Wege Gottes sind unergründlich. Die Wege des Bischofs von Limburg sind untergründig. Die Gläubigen im Bistum sollten nicht glauben, dass er sich so einfach abservieren ließe.

Alle Angriffe auf Tebartz-van Elst werden scheitern. Als Traditionalist weiß er, wie man Heretiker auf einem Scheiterhaufen zu wahrer Einsicht und zu Gott bringt.

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