Echte Freunde stehn zusammen: Meisner geleitet Tebartz-van Elst zum Papst

21 Okt

Da kommen ja genau die beiden Rechten: Bei einer Audienz empfängt Papst Franziskus heute den Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst und seinen Kölner Busenfreund Joachim Kardinal Meisner. Beide sind echt stockkonservativ und vielen aufrechten Katholiken ein Ärgernis.

Tebartz-van Elst ist zudem noch verstockt. Sein Amt als Bischof von Limburg ist ihm lieb und teuer. Freiwillig möchte er es nicht aufgeben.

Angeben wollte er mit Pracht und Prunk. Nichts war ihm dabei zu teuer. Aufstocken musste der Bieschöfliche Stuhl die Baukostendes neuen Bischofspalais von ursprünglich geplanten 3 Millionen auf mittlerweile mehr als 31 Millionen Euro.

Bei den Baukosten ist das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht. Aber vielleicht ist das Ende der Fahnenstange beim Verhalten des Limburger Bischofs auch für den Papst mittlerweile erreicht. Jedenfalls gehen der Katholischen Kirche vor allem im Bistum Limburg die Gläubigen massenhaft von der Fahne.

Ungläubiges Entsetzen hat sich dort breit gemacht, als herauskam, dass der Bischofssitz in der alten Vikarie vielleicht sogar 40 Millionen Euro kosten könnte. Das kostet die Kirche den letzten Rest an Vertrauen, den sie nach den vielen Fällen von Missbrauch vielleicht noch bei standhaften Katholiken genossen hat.

Als Genossen hat Tebartz-van Elst nun seinen Kölner Kardinalsfreund Meisner nach Rom mitgebracht. Fraglich ist freilich, ob dieser Busenfreund seinen Kardinalfehler vor dem Papst wird rechtfertigen können.

Anfänglich hatte Tebartz-van Elst behauptet, in die Baumaßnahme flössen keine Gelder aus der Kirchensteuer. Das stimmt offenbar ebensowenig wie seine Eidesstattliche Versicherung, er habe nie behauptet, dass er zum Besuch eines Straßenkinderprojekts in Indien in der Buiseness Class geflogen sei. Dieser Schwindel ist aufgeflogen und hat ihm einen Antrag auf einen Strafbefehl eingebracht.

Ob Tebartz-van Elst deswegen nun rausfliegen wird aus dem teuren Bischofspalais, bleibt abzuwarten. Jedenfalls stinkt sein Verhalten zum Himmel.

Wahrscheinlich deswegen hat Tebartz-van Elst immer behauptet, die Kosten für seinen Bau des Limburger Prunkbau trage allein der Bischöfliche Stuhl. Dieser bischöfliche Stuhl heißt zu Recht so, denn er besteht überwiegend aus Scheiße.

Vorherige Beiträge zum Limburger Prunk-Bischof:

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