Die Wege des Herrn Tebartz-van Elst: Päpstlicher als der Papst

22 Okt

Die Wege des Herrn sind unergründlich. Die Kirchenfinanzen sind es auch.

Die arme Katholische Kirche besitzt riesige Reichtümer. Reichlich gespendet haben dafür die armen Kirchenmitglieder.

Vom Munde abgespart haben sich viele arme Schäflein ihre Spenden. Vollmundig verkündeten ihre treuen Hirten ihnen dafür künftiges Seelenheil.

Spendabel zeigte sich Franz-Peter Tebartz-van Elst beim Bau seines repräsentativen Bischofssitzes auf dem Limburger Domberg. Sein Seelenheil suchte der Bischof von Limburg in irdischem Prunk und himmlischer Pracht. Zur eigenen Freude am persönlichen Himmel auf Erden brachte er flugs seine Schäfchen ins Trockene.

Als Engel brachte er armen Kindern in Indien das Heil mitfühlender Christen seines Bistums im reichen Deutschland. Spendabel zeigte er sich indes nicht nur gegenüber dem Projekt für Straßenkinder in indischen Slums,, sondern auch gegenüber der Lufthansa.

Erster Klasse flog der bischöfliche Engel von Limburg gemeinsam mit seinem Generalvikar. Erstklassig war ihr Auftritt in Indien und der des Bischofs danach in Limburg.

Die Wege des Herrn sind unergründlich. Auffliegen ließ er den teuren Flug seines prunksüchtigen Bischofs.

Einfliegen nach Rom ließ Papst Franziskus den Limburger Bischof daraufhin mit Ryan Air. Zittern musste Tebartz-van Elst dort um sein Amt. Verlorenzugehen drohte ihm damit auch das prächtige Palais, das er zur eigenen Erbauung mit mehr als 30 Millionen erbaut hatte neben dem gotischen Dom.

Freiwillig aufgeben wollte er alles das nicht. So sah Papst Franziskus sich vor eine schwere Aufgabe gestellt.

Die Gläubigen halten nicht viel von Tebartz-van Elst. Viele halten deshalb nun Abstand von der Katholischen Kirche.

Die Kirche hält deswegen Abstand von Tebartz-van Elst. Was soll nun der Papst halten von dieser dummen Geschichte?

Zunächst einmal hält Franziskus den Mund. Nichts lässt er verlautbaren über sein 20-minütiges Gespräch mit Tebartz-van Elst, bevor die Kommission der Katholischen Deutschen Bischofskonferenz die Unterlagen des Dombaus zu Limburg gründlich geprüft hat.

Für die Katholiken in Deutschland ist das eine schwere Prüfung. Weiterhin hält der Zustand an, der nicht nur für das Bistum Limburg kein Zustand ist. Erst einmal geht alles in Limburg weiterhin seinen gewohnt großkotzigen Gang.

Die Wege des Herrn sind unergründlich. Die Kirchenfinanzen sind unerschöpflich.

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