Ich kenne die Täter: Wir waren es nicht

22 Nov

Seit 50 Jahren halten wir es geheim. Viele ahnen etwas; aber keiner weiß wirklich Bescheid.

Natürlich war es ein Einzeltäter, der den US-Präsidenten John F. Kennedy am 22. November 1963 erschossen hat. Wir haben absolut nichts damit zu tun.

Aber wir wissen, was wirklich war. Allerdings waschen wir unsere Hände in Unschuld.

Außer uns soll es niemand wissen. Geheimdienste arbeiten eben im Geheimen. Sonst hießen sie ja auch nicht so.

Spuren zu verwischen, ist für uns Tagesgeschäft. Mord gehört ebenfalls zu unserem Repertoire.

Drohnen bekommen ihre Zielkoordinaten von uns. Abfeuern müssen dann aber andere. Das gilt auch für andere unangenehme Aufgaben, für die wir unsere willigen Helfer haben.

Damit wir effektiv arbeiten können, müssen wir möglichst viel wissen. Dafür zapfen wir alle Leitungen an, an die wir herankommen können.

Wir interessieren uns für alles. Vor uns sind auch die Handys von Staatspräsidenten oder einer Bundeskanzlerin nicht sicher.

Auch der Präsident ist machtlos gegen uns. Wenn er nicht spurt, wird er halt erschossen.

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