Philipps Entrüstung: Krieg auch ich Kohle für Kriegsgerät?

27 Nov

Nette Kollegen habe ich. An der Philipps-Universität gibt es nichts, was es nicht gibt. Jetzt beschäftigt uns eine Heuschreckenplage.

Diese Viecher erforscht ein Kollege in der Biologie. Die Knete dafür kriegt er vom Pentagon.

Mun weiß man ja, dass die Heuschrecken in Amerika längst heimisch sind. Aber das sind die zerstörerischen Finanzfonds, die wie Heuschreckenschwärme über Firmen hereinbrechen und sie kahlfressen. Um diese Heckenvorräte – englisch „Hedgefonds“ – geht es dem Kollegen aber nicht.

Ihn interesssieren tatsächlich die Tiere, die über die Wüsten fliegen und wüste Wüstenlandschaften hinterlassen. Wie sie navigieren und sich durch die Lüfte fortbewegen, das interessiert die Militärs. Denn daraus sollen die Techniker etwas lernen zur genaueren Steuerung von Drohnen.

Natürlich entwickelt mein netter Kollege keine Kampfdrohnen. Der Mann ist völlig friedlich.

Nur seine Kohle kriegt er von den Kriegstreibern. Aber was die mit seinem Wissen machen, dafür kann er ja nichts.

Die Mörder haben halt noch immer Mittäter gefunden, die selber nicht Hand anlegen. Für das blutrünstige Geschäft hat die Mafia professionelle Killer. Die Bosse sitzen mit weißem Kragen in der ehrenwerten Gesellschaft.

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