Libor, Timor, Euribor: Die Zauberformel für immer mehr Geld

5 Dez

„Libor“ hört sich an wie „Likör“. Tatsächlich ist es aber der Liquor geldgieriger Großrechenanlagen global agierender Banken.

„Euribor“ ist die Zauberformel, mit der geldgeile Banker Kohle auf ihre Konten lenkten. Milliarden machten sie mit dieser schwarzen Magie auf Kosten der dummen Kundschaft.

„Die Märkte müssen´s richten“ lautete ihr Mantra. Das haben sie Politikern, Journalisten und vielen anderen wieder und wieder ins Ohr geflüstert, bis viele es voller Inbrunst wiederholten und wiederholen.

Irgendwann sind ihre Manipulationen trotzdem aufgeflogen. Jetzt müssen sechs Großbanken 1,7 Milliarden Euro zahlen. Den größten Brocken davon muss mit 725 Millionen die Deutsche Bank hinblättern.

Als sie 2007 die Weltwirtschaft gegen die Wand gefahren hatten und ihre großen Geldinstitute pleite zu gehen drohten, riefen die armen Banker nach dem Staat. Das Mantra mit den Märkten war kaum mehr zu hören. Vielmehr gelobten Betrüger und Zocker mit treuem Augenaufschlag Besserung.

Bald aber murmelten sie wieder ihr Mantra von den Märkten und machten weiter wie vorher. Derivate und Bonds waren wieder so undurchsichtig wie die viel bemühten „Märkte“.

Wer sie an ihrem kriminellen Tun hindern wollte, wurde hart angegangen. „Regulierung“ sei „Gift für die Märkte“.

Ihre Lobbyisten hatten die Politik und viele andere Bereiche der Gesellschaft längst infiltriert. Eine eigene Partei hielten sie sich in Deutschland, damit sie es etwas einfacher hätten mit der Verbreitung ihrer Ideologie.

„Die Märkte“ haben´s gerichtet und diese Partei aus dem Parlament hinweggefegt. Dem Mantra indes hat das keinen Abbruch getan. Gebetsmühlenartig wiederholen die neoliberalen Hasardeure es immer noch.

Gleichzeitig manipulieren sie die Wechselkurse und den Goldpreis. Mit ausgebufften Computerprogrammen machen ihre Großrechner die weltweite Spekulation noch unkontrollierbarer.

Zinsen haben die Notenbanken nahezu abgeschafft. Doch die Zinswirtschaft boomt mehr denn je. Bürger verzinsen den Banken ihre Einlagen, weil die ausgepressten Staaten unter ihrem Drukc immer höere Zinsen akzeptieren müssen.

„Die Märkte“ raunen die Banker warnend den Politikern zu. Nichts wäre ihnen ärger, als dass man merkte, dass sie blutigen Handel treiben und erpresserische Geschäfte durchziehen. Diktatorischen Regimen finanzieren sie Panzer; und die Volkswirtschaften demokratischer Staaten spekulieren sie in den Ruin.

„Freihandelsabkommen“ wollen diese sauberen Ehrenmänner durchsetzen, damit sie frei handeln können, wie sie wollen. Abkommen sollen die Politiker von der irrigen Idee, man könne die Banken kontrollieren oder gar regulieren.

„Freiheit“ fordern die Banker für ihre gierigen Geschäfte. Betrüger und Diebe verlangen, Betrug und Diebstahl nicht zu ahnden oder gar zu bestrafen. Mitwisser und Mittäter sollen ebenfalls strafrfrei ausgehen.

Warum wohl wehrt sich der Deutsche Bundestag hartnäckig, die UN-Konvention gegen Korruption zu unterzeichnen? Warum wohl verhandeln europäische Politiker trotz des NSA-Abhörskandals über TITIP und TAFTA?

Geld ist die wirksamste Droge der Welt. Geld regiert, ermordet und schmiert. Unter Geldeinfluss verändert sich durch die Bank alles zum Nachteil.

Geld vermehrt sich, sobald seine Menge eine gewisse Größe überschritten hat, fast wie von selbst. Geld macht gierig und skrupellos.

Doch das große Geld hat alles so fest im Griff, dass man seiner Macht kaum entgehen kann. Ohne Geld kommt keiner aus. Entzug endet in letzter Konsequenz tödlich.


Diese E-Mail ist frei von Viren und Malware, denn der avast! Antivirus Schutz ist aktiv. http://www.avast.com

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: