Also ährlich: Am Welt-Anti-Korruptions-Tag kauf ich mir´n Abgeordneten

9 Dez

Also ährlich: „Ährlich währt am längsten.“ Das sage ich zumindest am Welt-Anti-Korruptions-Tag mit Adolf Tegtmeier alias Jürgen von Manger. Doch das restliche Jahr über spiele ich mit allen möglichen Mitspielern das beliebte Gesellschaftsspiel „Ich kaufe mir einen Abgeordneten“.

In Affrika gibt dat ja lauter Bananenrepubliken. Aber in Deutschland sin ja alle ährlich bemüht, dat hier alles in Ordnung is.

De Abgeordneten raffen oarntlich Kohle in ihre Taschen. De Parteien kriegen de Knete voarn un hinten reingestopft. Dat sin ächte Sozialfälle.

Damit de Parteien kräftig Kohle kriegen können, müssen se Hartz IV oarntlich küarzn. Aber dat is auch nur richtich für de faulen Schmarotzer inne sozialen Hängematten.

Als ächter Demokrat kann ich die politischen Parteien wat Gutes tun: Ich kann se Knete rüberschieben, damit se tun, wat ich will. Wenn ich so´n paar Hotels habe, könnse ja die Meahrwärtsteuer so´n Stücksken runtersetzen oder ganz wechnehmen.

Ich hätte da so´n paar Panzer. Diewill ich nu geane anne Saudis verhökern. Da kann ich ja auch mal anne Spende denken.

Der Seifenspender in´n Klo zeigt, wie dat geht: Draufdrücken unne Hand aufhalten! Dat Schmiermittel kommt dann direkt dahin, wo nachher die Hand sauber sein soll.

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