Der nette Onkel: Ein Guter Hirte für die Kinder Gottes

24 Jan

Mein Onkel ist sehr kinderlieb. Er arbeitet bei der Katholischen Kirche. Da fühlt er sich sicher.
Oft sagt mein Onkel, wir alle seien „Kinder Gottes“. Gott liebe seine Kinder. Als Pfarrer und Religionslehrer versteht sich mein Onkel als Mittler zwischen Gott und den Menschen.
Die „Kinder Gottes“ haben es ihm angetan. Was er ihnen angetan hat, davon sind viele andere nicht angetan. Aber in der Katholischen Kirche wird so was meist als „Lüge“ abgetan.
Die Liebe zu Kindern nennen die Griechen „Pädophilie“. Nein Onkel nennt es seinen „Glauben an das Gute im Menschen“.
Werktagsvormittags glaubt er daran im Schulunterricht. Die Schule befindet sich auf einem erloschenen Vulkan. Mein Onkel jedoch ist heiß wie flüssige Lava.
Sonntags glaubt er an „Das Gute im Menschen“ in der Kirche. Mein Onkel ist nämlich katholischer Priester. Deswegen muss er enthaltsam leben. Eine Frau darf er nicht haben.
So tröstet er sich eben mit Kindern. Dafür hat er immer ein Bibel-Zitat auf den Lippen: „Lasset die Kindlein zu mir kommen!“
Auch bei der Arbeit am Computer sind seine Gedanken immer bei den Kindern. Viele schöne Fotos von hübschen Knaben schaut er sich dort an. Am liebsten betrachtet er sie so, wie Gott sie erschaffen hat.
Manchmal überfällt meinen Onkel die Fleischeslust. Meistens ist er aber Vegetarier.
Was das jetzt für eine Religion sei, wollt Ihr wohl wissen. Die Antwort darauf findet Ihr wiederum in der Bibel: „Die Vege des Herrn sind unergründlich.“

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