So´nen Blumenstrauß gepflückt: Tag für Tag vom Morgengrauen bis zur Abenddämmerung

28 Jan

Der Morgen graut. Mir graust´s.

Der Tag erwacht. Ich bin schon wach.
Der Mittag strahlt auf die Welt hernieder. Ist der etwa radioaktiv?
Der Nachmittag schleppt sich träge dahin. Warum trägt er keine Päckchen oder schleppt große Pakete? Gilt etwa allein wegen seiner Faulheit deswegen die alte Weisheit „Ein jeder hat sein Päckchen zu tragen“? Der Abend dämmert. Auch ich dämmere langsam ein.
Allmählich dämmert mir der Grund für´s Morgengrauen: Tage kommen und vergehen. Die Menschen vergehen vor Hoffnung, es könnte was Wichtiges geschehen.
Doch tagtäglich regiert auf der Welt das Grauen. Die Hoffnung vergeht und ersteht doch wieder neu.
Tag für Tag das gleiche Spiel: Auferstehung, langsames Dahinsiechen und immer wieder neue Hoffnung vor dem unvermeidlichen Ende! Veränderung? Pustekuchen! Verschönerung? Pusteblumen!
Die Liebe hat einen Strauß Sonnenblumen gepflückt. Das kleine Glück wärmt mehr als die große Sonne. Das Leben dreht sich um die Liebe wie die Erde um die Sonne.

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