Bitterböse Bemerkungen: Treffliche Satire muss ins Mark treffen

17 Mrz

Meinen Nonsens finden viele zu albern. Meine Gemeinheiten sind manchen zu boshaft. Doch im Vergleich zur Alltagswirklichkeit ist meine Satire wohl kaum zu absurd oder zu gemein.

An den Großkopfeten lasse ich kein gutes Haar. Dabei sind sie doch alle so nette Menschen!

Frauen trete ich mit unbotmäßig sexistischen Äußerungen immer wieder auf den Schlips. Diskriminiert werden sie auch ausschließlich durch nicht gegenderte Sprache.

Mit Behinderten gehe ich in meinen Texten auch nicht korrekt um. Um Alltag aber werden sie nie benachteiligt.

Als Georg Kreisler „Tauben vergiften“ wollte im Park, da empörten sich mitfühlende Tierfreunde über so viel Brutalität. 20 Jahre vorher hatte Kreisler aus einem Land fliehen müssen, in dem das „Juden vergasen“ gerade in Mode war.

Gift und Galle gehören zum Repertoire der Satire. Meine Texte sind das Gegengift gegen den heimtückischen Horror des Alltags.

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