Hört auf, zu jammern: Tote Kinder sind halt unvermeidbare Kollateralschäden

18 Jul

Das sind alles Kollateralschäden. Dafür können wir nichts. Aber so schlimm ist das alles ja auch nicht.
Wenn im Ghaza-Streifen Kinder sterben, können wir doch nichts dafür. Was wohnen die auch da?
Wenn über der Ukraine eine Passagiermaschine abstürzt, ist das nicht unsere Schuld: Was fliegt die denn auch über ein Kriegsgebiet!
Krieg ist eben gefährlich. Wäre Krieg nicht tödlich, hätte er auch überhaupt keinen Sinn.
Krieg ist nötig. Wie sonst könnten wir unsere großen Geschäfte machen mit Waffen, Rohstoffen und Kreditzinsen?
Kinder haben im Krieg nichts zu suchen. Wenn die da reinlaufen und sterben, ist das nicht unsere Schuld.
Ohnehin sind die toten alle nur Kollateralschäden. Ohne Tote wäre ein Krieg eben nicht möglich.
Was jammert Ihr also? Freut Euch doch lieber, dass der Abschuss der Passagiermaschine MH17 Arbeitsplätze bei der Rüstungsindustrie sichert! Nun gibt es nämlich wieder neue Aufträge für die Raketenfabriken.
Jubelt mit uns, dass jedes tote Kind in Palästina kein Hamas-Terrorist mehr werden kann! Es ist schon schlimm genug, dass fast alle überlebenden es werden. Angesichts ihrer Kindheitserlebnisse ist das auch kein Wunder.
Aber auch das ist ein Kollateralschaden. Und wenigstens verheißen künftige Terroristen der Überwachungsbranche langfristige Einnahmen. Freut Euch also auf gute Jobs in der Überwachungsindustrie!

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