Telefonseelsorge für Seelsorger: Was Limburg recht ist, sollte Berlin billig sein

28 Jul

Unser Apostolischer Administrator hat ein Herz für seine Schäflein. Wir Mitarbeiter bekommen einen richtigen Kummerkasten. Beim Bistum Mainz wird für die Beschäftigten des Bistumss Limburg eine Telefonseelsorge eingerichtet.
Da können wir armen geplagten Kleriker und Kirchenkräfte uns dann gründlich auskotzen. Statt der Anrufung der Gottheit gibt es von September bis November die Anrufe beim Seelsorger.
So sorgt sich Bischof Manfred Grothe um unsere Seelen. Wenn uns was Böses widerfahren ist, können wir die Hotline in Mainz anrufen und dem Seelsorger dort unser Herz ausschütten.
Die katholische Kirche kümmert sich halt um ihre Schäflein. Ob Missbrauchsopfer oder die Opfer von Schmähungen und bischöflichem Druck am katholischen Arbeitsplatz anrufen, ist dabei zweitrangig. Wichtig ist, dass jemand zuhört.
Das Deutschlandradio bräuchte auch so ein Sorgentelefon. Die Hütte brennt dort; aber die Hotline wurde abgeschafft.
Allerdings war die Rufnummer 00800/22542254 auch nur für Anrufe der Hörerschaft gedacht. Und die ist nach Auffassung des Intendanten Willi Steul ja „ein Fremdkörper“.

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