Einsame Spitze: SPD-Vorsitzende schaffen´s immer wieder

11 Apr

Wenn die SPD was kann, dann das: Mit sicherem gespür kommen dort immer diejenigen an die Spitze, die die Partei kaputtmachen. Sigmar Gabriel ist da keine Ausnahme.
Mit seinem Atom-, Rüstungs- und Anti-Terror-Kurs hat Helmut Schmidt viele gestandene Sozialdemokraten vergrault. Dank dieser umweltfeindlichen und militaristischen Politik sind mit der Friedens- und Anti-Atom-Bewegung auch Die Grünen groß geworden.
Wen er noch nicht verprellt hatte, den hat Gerhard Schröder mit seiner „Agenda 2010“ vergrault. Dank seiner Hartz-Gesetzgebung konnte sich Die Linke auch im Westen dauerhaft etablieren.
Mit seinen hohen Redner-Honoraren, seiner Kavallerie-Drohung und dem Stinkefinger hat Peer Steinbrück den Wahlkampf gegen Angela Merkel endgültig vergeigt. Manchmal mochte man meinen, er wollte ihn überhaupt nicht gewinnen.
Nun schickt sich Sigmar Gabriel an, ein würdiger Nachfolger dieser drei großartigen SPD-Granden zu werden. Seine Agenda heißt „TTIP“. Seine Aufrüstung gönnt den Geheimdiensten eine Vorratsdatenspeicherung und mehr Moneten für den Bundesnachrichtendienst.
Zu allem Überfluss erscheint er auch noch zu verständnisvollem Smalltalk mit Pegida-Anhägern in Dresden. Die scheinen ihm wohl wichtiger zu sein als die letzten aufrechten SPD-Anhänger.
Die SPD braucht wirklich keine Gegner. Deren Geschäft besorgen die Parteivorsitzenden schon selbst. Ob diesmal wohl die Piraten von Gabriels „Aktion 18 Prozent“ profitieren?

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