Schleusen auf: Für et Mittelmeer gibt dat kein Mittel mehr

23 Apr

Nu weinense alle Krokodilstränen. Bevor die annen Mikro treten, gehn die ers ma inne Küche un schneiden Zwiebeln. Et gibt wohl kein Mittel mehr, wat die nich anwenden bei ihre Äußerungen über de armen Flüchtlinge in Mittelmeer.
Der Innenminister hatte gesacht, wer Rettungsschiffe innet Mittelmeer schickt, der begeht Beihilfe zum Schleusertum. Nu begeht Thomas de Maiziere Beihilfe zum Schleusertum.
Alle sin se aber so wat von erschüttert, weil da siemhundert oder achthundert Neger in Mittelmeer ersoffen sin. Wären dat nur zwölf oder fuffzehn gewesen, wär denen dat völlich egal. Afrika is denen ja sowieso egal, solang die da alle da bleim unne Klappe halten.
Ebola war lange kein Thema. Ers, als die Krankheit hierherzukommen drohte, hamse wat dagegen unternommen.
„Boku Haram“ – oder wie all die Irren in Afrika auch heißen – is denen auch nich wirklich wichtich. Ers, wenne Islamisten bis anne Türkei vorrücken, IS dat für die en Alarmzeichen. Dann geben se sogar de Kurden Waffen, um de IS abzumurken.
Wahrscheinlich sorgen die sich auch jetz gar nich umme Menschenleben, sondern umme Sauberkeit vonnem Mittelmeer. Wenn da zuviele Leichen drin schwimmen, dann kippt dat ökologisch oder de Haie tummeln sich bald da. Dann wär dat Schluss mit Lustich mittem Urlaub annem Mittelmeer.

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