Kein Krieg ohne Kollateralschäden: Wer Völkermord sagt, muss auch Mord sagen

26 Apr

Krieg ist die „Ultima Ratio der Diplomatie“. Kriegsandrohung gehört jedoch zum klassischen Repertoire der Diplomaten. Damit nicht jedem sofort klar ist, dass das nur eine leere Drohung ist, muss man dann ab und zu auch mal einen kleinen Krieg riskieren.
Natürlich geht so ein Krieg nicht ab ohne zerstörte Fabriken und Bauwerke, verwundete Soldaten und Zivilisten sowie Tote. Das sind die unvermeidlichen Kollateralschäden jedes Kriegs.
So ein kleiner Völkermord kann ab und an auch schon mal vorkommen. Schließlich hat jeder Krieg ja zum Ziel, das gegnerische Volk vernichtend zu schlagen. Völkermord ist da nur die nachhaltigste Form des Siegs.
Wer Völkermord kritisiert, muss auch Krieg kritisieren. Sonst ist er ein Gauckler, der mit bunten Bällen jongliert, ohne ernst zu nehmen, was er sagt.

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