Zum Affen gemacht: Ein Preis für Peter Singer

23 Mai

Affen sind doch oft die besseren Menschen. Das hat der australische Bioethiker Peter Singer klar erkannt. Dafür bekommt er in der Berliner Urania jetzt auch einen Preis.
Was regen sich die Behinderten nur darüber auf: Die beschimpfen den armen Mann, der es doch nur gut meint mit Mensch und Tier, vor allem mit dem Tierschutz! Behinderte sind halt weniger schützenswert als Affen. Da hat Singer doch voll Recht!
Behinderte Babys dürfe man töten, meinte er dereinst. Die Eltern sollten lieber ein neues machen, das dann gesund ist. Damit könnten sie doch viel „Leid“ verhindern, meinte Singer.
„Should the Baby live?“, fragte er. Dann diskutierte er über das Lebensrecht behinderter Kinder und befand, welche Behinderung eine Tötung des jeweiligen Kindes rechtfertige.
Wenn die Eltern ihre behinderten Kinder gleich nach der Geburt auf den Müll werfen, dann hat es die Gesellschaft doch viel einfacher. Dann kann sie sich das ganze Genöle um Inklusion ganz einfach sparen.
Die Nazis wussten recht genau, wie man´s macht: Sie vergasten die Behinderten, weil sie „unnütze Esser“ und „lebensunwertes Leben“ seien. Singer wirft behinderte Kinder gleich nach der Geburt weg und erspart ihnen damit das Leid eines Mords in der Gaskammer. Hat dieser Mann nicht wirklich einen Preis verdient?
Die Auszeichnung erhält er allerdings für seine Verdienste um den Tierschutz. Affen – so befand Singer – könnten enauso leiden wie Menschen. Also müssten sie auch die gleichen Rechte erhalten wie der Mensch.
Behinderte hingegen sind für ihn keine Menschen. Offenbar stehen sie für ihn noch unterhalb der Affen. Jedenfalls gibt er sie gnadenlos der Tötung preis.
Preisverdächtig ist das Lebenswerk dieses Vertreters des Präferenzutilitarismus allemal. Nach dieser „Ethik“ ist das Nützlichere wertvoller als das weniger Nützliche. Das ist doch wirklich die höchste Stufe von „Moral“!
Aber allmählich dämmert mir, wie Singer zu seiner „Philosophie“ gekommen ist: Getreu einem altbekannten Gedicht von Erich Kästner erweist er sich als einer jener „Kerls“, die einst „auf den Bäumen gehockt“ haben. Und bei Licht besehen sind wir im Grunde doch immer noch dieselben Affen.

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