Spannende Wettkämpfe an Wochenende: Einichkeit statt Recht un Freiheit

14 Jul

Dat war vielleicht ´n Wochenende: De erste Erpresser-Olympiade Europas war wirklich spannend wie´n Krimi. Eigentlich sollten die Olympischen Spiele ja in Griechenland stattfinden, aber dann ham die die doch lieber Nach Brüssel unnen weltweiten Teil nach Wien verlecht.
Angefang hat dat an Samstach mit arm Drücken. Wolfgang Schäuble hat sich da mühelos durchgesetzt. In Sitzen is dat offenbar leichter, en festen Stand zu behalten als bei´n Rutschen wie de Griechen grad.
50 Milliarden Euro griechische Staatsknete hatter Schäuble rausgeholt. Dafür hatter´n besonderen Pokal gekriecht. Der nennt sich „ThisIsACoup“.
Dann kam dat Nonstop-Verhandeln. In die Disziplin hat Angela Merkel schon einige Rekorde vorzuweisen. Un so hat se in 17 Stunden nacheinander´´n Francois Hollande unnen Alexis Tsipras inne Knie gedrückt.
De dritte Disziplin war dann dat kaputt Sparn. Da is dat den Team mit vereinte Kräfte gelungen, de griechische Regierung einzusparn. In Zukunft braucht Griechenland die nich mehr, weil dat Parlament ohne Zustimmung vonne Troika nix Wesentlichet mehr entscheiden darf.
An Ende vonne Wettkrämpfe warn sich alle einich: Dat Angie hat gewonn. Nu kriecht se als Gewinn die 50 Milliarden griechischet Unvermögen.
Danach ham sechs Außenminister dat Kräftemessen mitten Iran fortgesetzt. Dazu war´n die in Wien zusammengekommen. Da könnse hinterher leichter vonner Wien-Wien-Situation sprechen als anderswo
Ziel vonnem Verhandlungsmarathon war da, dat siche iranischen Atompläne möchlichst vollständich atomisiern. Dat Wettdrückn war dabei´n Wechdrücken: Der Iran wollte de westlichen Sanktionen wechham unner Westen de Atomenergie in Iran.
Auch hier warn sich an Ende alle einich: John Kerry hat gewonnen. Nur inne Disziplin „Allet Schlucken“ war sein Kollege aussen Iran der Erste.
Allerdings kann der Mohammad Javad Zarif dat nich so gut wie Tsipras. Der griechische Ministerpräsident hat getz aber ein Problem: So viel, wie der an Wochenende in Brüssel geschluckt hat, so viel kann in griechischen Parlament nich jeder schlucken un schon gar nich inne Syriza-Partei.

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