Staatsknete für Terroristen: Was die CIA kann, kann der Verfassungsschutz auch

15 Feb

Der Verfassungsschutz versteht sein heimliches Handwerk. Er weiß, was er tut und wie er V-Leute für sich gewinnt. Zum Beispiel gibt er ihnen Geld, mit dem sie sich bei Terrororganisationen wie Al-Qaida einkaufen können.
Der Generalbundesanwalt (GBA) weiß nicht, was er tut. Er ermittelt doch glatt gegen einen Verfassungsschützer, der einem V-Mann Geld gegeben haben soll für Al-Qaida. Weiß er denn nicht, wie wichtig das ist für die Gewinnung heimlicher Quellen?
Wenn der Geheimdienst wissen will, was Islamisten tun, dann muss er ihnen Geld geben, damit sie ihm berichten, was mit diesem Geld geschieht. Von 500 Euro kann Al-Quaida ja vielleicht irgendwo auf der Welt einen Anschlag finanzieren. Von dem erfährt der Verfassungsschutz dann.
Geheimdienste müssen ganz genau wissen, was gerade geschieht. Das ist ihr Geschäft. Also gibt der Verfassungsschutz seinen V-Leuten Geld, mit dem sie verfassungsfeindliche oder terroristische Aktionen finanzieren.
Die CIA macht das nicht anders. Sie hat den „Islamischen Staat“ (IS) finanziert und an Waffen ausgebildet. Schließlich kämpft der IS ja gegen Baschar al-Assad in Syrien.
Das mörderische Assad-Regime ist auch ein Feind der Verteidigten Staaten von Affärika (USA). „Der Feind meines Feinds ist mein Freund“, dachte sich die CIA auch diesmal wieder und griff tief in die Tasche. Doch wie vorher schon war auch das wieder ein Griff ins Klo.
Zuvor hatte die CIA auch Al-Qaida finanziert und an Waffen ausgebildet. Auch Osama Bin Laden war einmal CIA-Agent. Auch ihn haben die USA an ihrem Busen genährt und aufgepeppelt wie danach den IS.
Was die CIA kann, kann der deutsche Verfassungsschutz auch. Er finanziert die NPD und den Thüringer Heimatschutz. Aus dieser Neonazi-Organisation ist dann der Nationalsozialistische Untergrund (NSU) hervorgegangen.
Geschredderte Akten beim Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) in Köln und beim Bundeskriminalamt (BKA) in Wiesbaden sind kein Indiz für eine Vertuschung ihrer Verstrickung in die NSU-Mordserie. Der V-Mann-Führer Andreas Themme vom Hessischen Landesamt für Verfassungsschutz hat selbstverständlich auch nichts mit dem Mord an Halit Yozgat am 6. April 2006 in Kassel zu tun.
Den Mord an Yozgat hat der hessische Verfassungsschutz natürlich nicht auf dem Gewissen. Nur seine Aufklärung haben er und sein damaliger Dienstherr Volker Bouffier ein wenig behindert, weil der Geheimdienst seine Quellen schützen musste.
Mit den NSU-Morden hat der Verfassungsschutz absolut nichts zu tun. Der frühere thüringische Verfassungsschutzpräsident Helmut Roewer protestiert zu Recht gegen Linke, die ihm eine rechte Gesinnung vorwerfen. Es liegt doch auf der Hand, dass ein Verfassungsschützer was gegen „linke Socken“ hat, die was gegen den Inlandsgeheimdienst haben.
Wir brauchen den Verfassungsschutz. Er muss unsere Verfassung schützen. Wenn er Neonazis, Islamisten und Terroristen Geld gibt, dann werden sie schon eifrig dafür sorgen, dass der Verfassungsschutz ordentlich zu tun bekommt mit unserem Schutz.

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