Morgen sind Wahlen: Gehet hin in Frieden!

12 Mrz

Die Klöckner von notre Dame Merkel will in Mainz Mipräsidentin werden. Malu Dreier will Landesmutter von Rheinland-Pfalz bleiben. Das Damen-Duell morgen wird spannend knapp.
Winfried Kretschmann will als Schwabenpapa auch nicht die Grätsche machen. Doch dem ersten grünen Ministerpräsidenten Deutschlands kommt wahrscheinlich eher der Koalitionspartner abhanden als allzuviele Prozente.
Ähnliches geschieht wohl auch in Sachsen-Anhalt. Reiner Haseloff wird es dort schwer fallen, einen passenden Koalitionspartner für seine CDU zu finden.
In allen drei Bundesländern stehen die Chancen gut für die AfD. Die Partei, die einst auszog, Europa das Fürchten zu lehren, wird höchstwahrscheinlich in alle drei Landtage einziehen und die anderen Parteien dort das Fürchten lehren. Gelingen wird ihr das wohl trotz – oder vielleicht gerade wegen –
ihrer inhaltsleeren Programmatik, die nur darauf aus ist, das Land von Flüchtlingen zu leeren.
Lehren aus der Geschichte gezogen haben viele Wahlberechtigte nämlich nicht. Weder scheuen sie Populisten, noch durchschauen sie deren Listen. Von Hetze und Hass lassen sie sich treiben, wenn sie ihr Kreuz da machen, wo sie vermeintlich die Politik der etablierten Parteien durchkreuzen.
Angst ist jedoch ein schlechter Ratgeber. Fremdenhass ist die dümmste Reaktion auf eine Globalisierung, von der Deutschland bisher weitaus mehr profitiert hat als die meisten anderen Ländern.
Anderswo als in Bauzen, Dresen, Freital und Heidenau sind Sachsen die Fremden. Selbst in vielen Gegenden Deutschlands betrachtet man sie bereits mit großem Befremden ob der Unfähigkeit oder des mangelnden Willens im Freistaat, die rassistischen Umtriebe konsequent zu ahnden.
Haltet also inne, Ihr Sachsen und Ihr Beinahe-Sachsen in Anhalt! Haltet ein, Ihr AfD-Wähler! Wer Hass sät, wird auf Dauer keine Erfolge ernten.
Haltet aus, Ihr Spezialdemagogen und Christdämokragen, Ihr Grünen und Blau-Gelben, Ihr Piraten und Linken: Geht wählen und durchkreuzt dabei die Pläne von Frauke Petry, Beatrix von storch und Björn Höcke! Wer nicht zur Wahl geht, der bleibt damit tatenlos gegenüber Brandstiftern in Biedermannskostümen und zündet so am Ende das eigene Haus an.

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