Merkel macht´s: Sie opfert Böhmermann ihrem Freund Erdogan

15 Apr

Mit ihrer heutigen Entscheidung hat sich Angela Merkel endgültig in den Geschichtsbüchern verewigt. Noch in 2000 Jahren werden sich die Menschen ihrer Entscheidung erinnern, den wackeren Jan Böhmermann der Verfolgung durch den finsteren Rezep Erdogan auszuliefern. Geschichte wiederholt sich nämlich doch!
Wie war das doch noch damals mit diesem römischen Statthalter? Pontius Pilatus hieß der Kerl. Was hat er noch gesagt, als man ihm die Strafverfolgung eines gewissen Jesus von Nazareth antrug?
„Ich wasche meine Hände in Unschuld“, soll dieser Pilatus gesagt haben. Mit diesem Satz ist er weltberühmt geworden und gut 2.000 Jahre lang geblieben.
Merkel übergibt den Fall der „Schmähkritik“ von Jan Böhmermann an die unabhängige Justiz. Gleichzeitig hat sie die Streichung des Paragraphen 103 des Strafgesetzbuchs angekündigt. „Majestätsbeleidigung“ ausländischer Diktatoren soll künftig in Deutschland nicht mehr strafbar sein.
„Ziegenficker“ ist sowieso keine Beleidigung. Erdogan kann man gar nicht beleidigen. Beleidigen kann man nur ehrbare Persönlichkeiten und kkeine Massenmörder.
So ist nun also die Staatsanwaltschaft Mainz am Zug. Diese Behörde hat auch noch einen Strafantrag des türkischen Präsidenten bekommen, der sich persönlich gegen die Aussage Böhmermanns wendet.
Merkel war ohnehin in der Zwickmühle: Hätte sie das Verfahren nach Paragraph 103 verhindert, wäre Erdogans Strafantrag davon unberührt geblieben und man hätte ihr einen Eingriff der Exekutive in die unabhängige Justiz vorgeworfen. Da sie nun genau das Gegenteil getan hat, wirft man ihr die Missachtung der Meinungs- und pressefreiheit sowie Katzbuckelei vor der Türkei vor.
Aber an diesem Dilemma ist Merkel selbst schuld: Was musste sie auch schmutzige Deals mit Erdogan einfädeln, um Flüchtling ein der Türke und –
schlimmer noch – sogar jenseits deren Grenze in Syrien in unmittelbarem Zugriffsgebiet des sogenannten „Islamischen Staats“ (IS) zu halten! Was musste sie sich auch dem Druck ihres AfD-Vorkämpfers Horst Seehofer beugen und Flüchtlinge draußen halten aus der Festung Europa!
Was die Flüchtlinge betrifft, hat sich Merkel jetzt wahrlich die Hände schmutzig gemacht. Dabei verfährt sie genau in gleicher Weise wie bei Böhmermann nach der Devise: „Wenn sie draußen bleiben, kann ich nichts dafür, denn ich wasche meine Hände in Unschuld.“

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