Reiche Kinder: Erst Papa und gleich Panama

17 Apr

Einige haben ein Scheichtum. Andere haben Reichtum. Die meisten aber haben nichts. Was ist der Sinn dieses Gedichts? Wollt Ihr das wirklich wissen?
Dann legt weg Euer Ruhekissen und lernt die Lektion! Viele beherrschen sie schon.
Die Kinder der Reichen haben zunächst mal die gleichen Chancen wie die aller Armen. Doch zum Gott-Erbarmen ist das, was dann kommt.
Kaum geboren, werden sie prompt eingepackt in viel Watte. Kinderfraun stehn auf der Matte und lehren Sie „Papa“ und gleich danach schon „Panama“.
So geht es auch heiter mit Eifer dann weiter beim für´s Leben lernen. Armut soll sich entfernen und Reichtum einfinden und den rechten Wein finden.
Die anderen Gören kann Armut ruhig stören. Sie können rumlungern und mitunter mal hungern.
Sollte ihnen Geld fehlen, dann solln sie nicht stehlen, sondern sich verdingen als die, die ´s andern bringen.
Soldaten und Knechte sind genau das Rechte für die Kreaturen, oder sie solln rumhuren.
Andere bestehlen – ich will´s nicht verhehlen – dürfen nur die Reichen. Steuern ganz streichen und Briefkastenfirmen in Panama: Anwälte für so was sind nur für Reiche da.
Deswegen muss ich erklären zum Schluss: Das Wort „Reiche“ besagt, was mir nicht behagt. Reiche bereiten Verdruss.
Reiche sind Herrschaftsgebiete, wo jemand gebietet. An diese Reichen kann keine Justiz reichen.
Sie sammeln die Kohlen ganz unverhohlen, die sie Armen gestohlen. Sie raffen und morden. Demokratie, was ist nur aus Dir geworden!
Sprecht mir langsam nach: „Panama“ und „Papiere“ und „Papa“. Macht mir´s bald nach: „All das ist demnächst nicht mehr da!“ Gerechtigkeit wird kommen. Friedlich! Das haben wir uns fest vorgenommen.

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