BND-Kahlschlag: Schindlers Liste isse Abschussliste

27 Apr

Schindlers Liste isse Abschussliste. Da steht Gerhard Schindler drauf. De Regierung möchte den BND-Präsidenten nämlich schnell loswerden.
Schindler hat in NSA-Untersuchungsausschuss zwar gesacht, er hätte allet unter Kontrolle; aber nix hat er unter Kontrolle gehabt. In sein Amt ham de Mäuse auffen Tischen getanzt unne Abteilungen ihr Eigenleben geführt, ohne sich ummen Präsi zu kümmern.
Der BND hat gemacht, wat er will. Dabei warn de Spione in Pullach echt kreativ: Der Weltraum war nur eine Sphäre für originelle theoretische Überlegungen vonne deutsche Spione.
„Freundschaft“ ham se nich ihre russische Kollegen zugerufen, sondern de amerikanische vonne NSA. Die hatten ´ne direkte Leitung nach Bad Aibling.
„Abhören unter Freunden“ geht nache Bundeskanzlerin Angela Merkel zwar gar nich, aber von „Abhören für Freunde“ hat se nix gesacht. Un so ham Schindler un seine selbständigen Spione dat gründlich gemacht. Auch Abhören von Freunde un Bundesbürger konnten se trotz gesetzliche Verbote ganz gut.
Am Ende hat dat allet de Abgeordneten in Parlamentarischen Kontrollgremium aber aufgerecht. Die wollten ´n BND kontrollieren un mussten feststellen, dat selbst der Schindler den nich unter Kontrolle hat. Da musste ´n neuet Gesetz her.
Gesacht un nich getan: Wat nütz ´n Gesetz, wenn sowieso keiner macht, wat er soll? Der BND erfindet doch immer neue Theorien, warum so ´n Gesetz nich gilt!
In die Situation sin se auffe Idee gekommen, den Schindler in Rente zu schicken. Wo doch so überall de Rede vonne Rente is, kann wer ja leicht auf so wat kommen.
Außerdem sin seine Schwester un sein Schwager bei de AfD. Dat steht doch für „Abhalftern für Dämlichkeit“ oder so ähnlich.
An Ende hat Wolfgang Schäuble dann Bruno Kahl aussem Ärmel gezogen. Dat issen Spezi vom Finanzminister.
Nu sollte keiner glauben, der BND sollte getz sparen; der kriecht doch eher immer mehr Knete als weniger: Der BND sollte ´nen Boss kriegen, der de Kontrolle vonne Parlamentarier möchlichst verhindert. Dat soll Kahl hinkriegen.
Schäuble will nämlich möchlichst wenich Kontrolle vonne Geheimdienste. Schon als Innenminister war er immer für ´n „Präventivstaat“. Dat klingt doch schon so irgendwie wie „Prä Tiefer Staat“.
Als CDU-Vorsitzender kennt Schäuble sich ja auch aus mit verdeckte Geldübergaben un Schwarze Kassen. Dat muss man ihm lassen: Schäuble weiß, wie Spione ticken.
An Ende gibt dat getz bei´n BND ´nen Kahlschlag un bei´n Parlament lange Gesichter. Doch dat wird nich lange anhalten: Der nächste Skandal in BND kommt bestimmt, ganz egal, ob unter Schindler oder Kahl!

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