Erdogan tobt: AA warnt MdB vor Reisen zum Bosporus

11 Jun

Was denkt sich dieses widerwärtige Amt eigentlich dabei, eine Reisewarnung für die Türkei auszusprechen? Türkische Bundestaggsabgeordnete sollten doch unbedingt dorthin, damit sie ihre gerechte Strafe für Verrat an ihrem Volk erhalten!
Wer türkische Vorfahren hat, der muss doch schärfstens dagegen protestieren, dass das Osmanische Reich 1915 einen Völkermord an den Armeniern begangen hat: Das ist übelste Geschichtskliterung all derjenigen, die keine Türken sind und die Geschichte deshalb von außen betrachten. Wer dabei war, wird niemals von Völkermord sprechen, weil er ihn entweder begangen hat oder daran zugrundegegangen ist.
Außerdem lebt doch sowieso keiner mehr von denen, die damals dabei waren. Insofern sind alle Behauptungen, es habe einen Völkermord gegeben, doch sowieso nur das Ergebnis klugscheißerischer Historiker, die keine Türken sind.
Der türkische Präsident Rezep Tayb Erdogan hat Recht: Diejenigen deutschen Bundestagsabgeordneten, die für die Armenien-Resolution gestimmt haben, haben „verdorbenes Blut“. Sie sollten ihr Blut einmal daraufhin untersuchen lassen, ob es wirklich türkisch ist.
„Blut und Boden“ sind übrigens Nazi-Ideologie. Erdogan weiß, wie man in Deutschland argumentieren muss, wenn man keine sachlichen Begründungen für seine Position hat.
Und was ein Völkermord ist, weiß er wohl auch: Gerade zur Zeit begeht er den an den Kurden. Erst werden sie aus dem parlament geworfen und dann vom Militär abgemurkst.
Alle, die dagegen opponieren, werden ebenfalls mundtot gemacht. So ist es nun mucksmäuschenstill in der Türkei.
Wenn dann ein paar tückische Deutschtürken an den Bosporus kommen, dann werden die da auch noch ihr blaues Wunder erleben. In den türkischen „Social Media“ gibt es genug Steckbriefe und Aufrufe, ihnen zu zeigen, was ein echter Türke ist.
Das Auswärtige Amt ist dummerweise auswärtig: Es weiß nicht, wie die Türkei tickt. Die tickt derzeit nämlich nicht richtig.
Ihr Präsident Erdogan ist außer Rand und Band. Der braucht ein paar Figuren, an denen er seine Wut über die Magestätsbeleidigung von „Extra 3“, Jan Böhmermann und Didi Hallervorden abreagieren kann. Türkische Abgeordnete im Deutschen Bundestag kommen ihm da gerade recht.
Das Auswärtige Amt sollte ihm dieses Vergnügen gönnen. Erdogan braucht schließlich auch „Brot und Spiele“. Außerdem kürzt sich das Auswärtige Amt doch sowieso genauso ab wie das, was Erdogan macht: „AA“!

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