Erst Brexit, dann Borisexit: Kleinmütiges Kleinbritannien

1 Jul

Auf den Brexit folgt nun der Borisexit: Boris Johnson will nicht für den Vorsitz der britischen Konservativen kandidieren. Wie konnte er uns das nur antun?
Das hatte ihm keiner zugetraut: Erst macht Brexit-Boris Europa die Hölle heiß; und dann kneift er! Wie soll der Brexit denn ohne ihn überhaupt gelingen.
Soll die Conservative Party jetzt etwa Nigel Farage zum Prime Minister wählen? Der ist vorsichtshalber doch auch schon abgetaucht. Alle wollten den Brexit, aber keiner will ihn umsetzen.
So ist das halt mit Populisten: Erst reißen sie das Maul auf und dann tauchen sie kleinlaut weg. Wenn´s Ernst wird, will´s keiner gewesen sein.
Dabei hätten wir uns alle so gewünscht, dass Johnson nun Premierminister des künftigen Kleinbritannien wird. Voller Häme hätten wir beobachtet, wie er mühsam die Suppe auslöffelt, die er den Briten und der EU eingebrockt hat.
Aber das tut er sich dann lieber doch nicht an. Und so werden wir wohl mit anderen Schlaumeiern vorlieb nehmen müssen, die das Vereinte Königreich von einstiger Größe ins Elend führen.

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