AfD gegen Inklusion: Lebensunwertes Leben durch leidensschaffendes Labern

3 Jul

Die sogenannte „Alternative für Deutschland“ (AfD) will die Inklusion wieder abschaffen. Das fordert sie in ihrem Parteiprogramm zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen (NRW). Auch in ihrem „Programm für Deutschland“ spricht sich die AfD gegen die gleichberechtigte Teilhabe von Menschenmit Behinderungen aus.
Das passt zu den anderen menschenfeindlichen Vorstellungen der AfD: Frauke Petry und ihre sogenannten „Parteifreunde“ haben was gegen Flüchtlinge und Menschen mit Migrationshintergrund. In den rassistischen Hetzpamphleten und Reden ihrer prominenten Parlamentarier feiern altbekannte Nazi-Parolen fröhliche Urständ.
Beatrix von Storch will die deutschen Grenzen mit der Schusswaffe verteidigen. „Wollt Ihr den Totalen Krieg?“ Neben ihrem Schießbefehl kümmert sie sich gemeinsam mit ihrem Ehemann und eigenen Internet-Netzwerken auch um die Totale Überwachung.
Björn Höcke hat beim „afrikanischen Verbreitungstyp“ mehr Fortpflanzungsdrang ausgemacht als bei alteingesessenen Europäern. Die Rasseideologie Adolf Hitlers und dessen Geschwafel vom „Volk ohne Raum“ tauchen in – nur geringfügig verändertem – neuen Gewand bei ihm wieder auf.
Wolfgang Gedeon hat was gegen Juden. Die angebliche „jüdische Weltverschwörung“ ist nicht nur für ihn an allem schuld, was der AfD Probleme bereitet.
Die Liste der AfD-Parlamentarier, die Nazi-Parolen und -positionen wieder aufgreifen, ließe sich noch um viele Namen und Horrorszenarien erweitern. Angesichts all dessen ist es kein allzu großes Wunder, dass die AfD auch behindertenfeindliche Aussagen verbreitet.
Als angeblich „unnütze Esser“ hat die NS-Diktatur Behinderte in Gaskammern geschickt. Unter der Parole vom angeblich „lebensunwerten Leben“ wurden Behinderte zu Versuchskaninchen für den industriellen Massenmord.
Die armen AfD-Populisten fürchten nun, Behinderte könnten die eine oder andere D-Mark – den Euro lehnen diese Anti-EU-Propagandisten ja ab – für Inklusionsprojekte benötigen. Also verteidigen sie die Kohle mit Zähnen und Klauen, ebenso wie sie ihre sauber angepflanzten Vorgärten gegen Geflüchtete verteidigen wollen.
Eines haben diese Schlaumeier leider aber übersehen: Würden sie tatsächlich die Inklusion abschaffen, träfe das am allerehesten sie selbst. Diese Irren müssten dann nämlich alle Parlamente verlassen und auf kürzestem Wege direkt einfahren in die Psychiatrie.

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