Erst Johnson, jetzt Farage: Die Feiglinge flüchten vor dem Brexit

5 Jul

Nigel Farage wirft das Handtuch. Der EU-Kritiker tritt vom Vorsitz der UKIP zurück. Auf die Entscheidung der Briten für einen Brexit und den Borisexit folgt damit nun auch der Nigexit.
Erst haben Farage und Boris Johnson das Maul ganz weit aufgerissen, um sich nun sang- und klanglos zu verpissen. Offensichtlich schließen sie sich damit der Bregret-Bewegung an, die die Entscheidung gegen die EU gerne rückgängig machen möchte.
Zigtausende werden London bald verlassen, um nach Frankfurt umzuziehen. Mit ihnen werden die Börsenaufsicht und weitere EU-Behörden die britische Hauptstadt verlassen. London leidet an der großkotzigen Entscheidung, die die provinzielle Wählerschaft ihm eingebracht hat.
Die Briten waren wirklich von allen guten Geistern verlassen, für den Brexit zu stimmen. Offenbar sehen Johnson und Farage das allmählich ein. Zudem kennen sie ja all die Lügen, die sie im Zuge der Kampagne für den Austritt Großbritanniens aus der EU selber verbreitet haben.
Erst haben Farage und Johnson dem United Kingdom (UK) die nationalistische Suppe eingebrockt, aber nun wollen sie sie nicht selber auslöffeln. Diese Mühsal überlassen sie lieber anderen.
Beim Militär würde man das „Feigheit vor dem Feind“ nennen; aber in diesem Fall ist es wohl eher Feigheit vor den eigenen Freunden. Offensichtlich wissen die beiden Brexit-Drückeberger von ihren Auftritten während der Kampagne auch recht gut, welche rechten Prolls sie da heiß gemacht haben, die nun die Umsetzung ihres Votums einfordern.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: