Draußen vor der Tür: Der Alptraum weckt mich auf

17 Sep

Ein merkwürdiger Geräuschpegel schreckt mich auf. Das Ganze hört sich an wie Stimmen. Es scheint eine größere Gruppe von Menschen zu sein da draußen.
Ich stehe auf und trete ans Fenster. Mindestens 100 Menschen stehendirekt vor meinem Haus.
Einige tragen brennende Fackeln. Einer ruft irgendwas. Dann stimmen andere mit ein. Ich öffne das Fenster. Die Menge steht direkt darunter auf der Straße.
Deutlich höre ich meinen Namen. Dreimal rufen sie mich und dann: „Komm heraus, Du schwein!“
Schnell schließe ich das Fenster wieder. Doch das Wort „Feigling“ ertönt so laut, dass ich es durch die geschlossene Scheibe höre.
Hastig wähle ich den Notruf. „Das wissen wir schon“, antwortet mir ein Polizist. „Wir kommen gleich.“
Erleichtert trete ich wieder ans Fenster. Der Feuerschein ist heller geworden da draußen in der dunklen Nacht.
Dann sehe ich einen Brandsatz auf mein Fenster zufliegen. Ein zweiter und ein dritter folgen.
„Komm heraus, Du Schwein“, höre ich. Brandgeruch sticht in meine Nase. Wo bleibt nur die Polizei? Es klingelt an meiner Tür. Ich öffne nicht. Ich habe Angst.
Es poltert gegen meine Tür. Dann wird sie aufgebrochen. Mit vorgehaltenen Maschinenpistolen stürmen Uniformierte in meine Wohnung herein.
„Mitkommen“, sagt einer zu mir und legt mir Handschellen an. Aus der Wohnung schubst er mich über die Treppe direkt hinein in die Menge. „Da ist ja das Schwein“, höre ich. Dann spüre ich einen Schlag auf den Kopf.

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