Gefangen: Der Alptraum schiebt den Riegel vor

18 Sep

Mein Schädel dröhnt vor Schmerzen. Wo bin ich? Was ist geschehen?
Kahle Wände rings um mich her. In einer Ecke des Raums eine Pritsche. Es stinkt nach Urin.
Draußen höre ich Schritte hallen. Die Tür ist massiv aus metall und hat einen Spion. Jemand scheint gerade dahinter zu stehen und mich zu beobachten. Das spüre ich.
Die Tür öffnet sich. Erschrocken trete ich einen Schritt zurück. Dann stehe ich mit dem Rücken zur Wand.
„Mitkommen!“ Die Stimme klingt hart und feindlich. Gehorsam trete ich vor auf den Gang.
Er ist lang und schmucklos. Der uniformierte Wärter bleibt im Gang stehen und versperrt mir den Weg in eine Richtung. Also taumele ich in die andere.
Er geleitet mich zu einem Quergang, wo er nach rechts zeigt. Also biege ich rechts ab.
Aus einer Tür tritt ein anderer Wärter. Er steht vor mir im Weg. Ich bleibe direkt an der Tür stehen. „Da rein!“ ich befolge die Anweisung.
Der Raum ist vollständig gekachelt. An den Wänden sind einige Stangen angebracht. Von der Decke hängen zwei Schlaufen herunter. Meine Kleidung hat man mir abgenommen. Ich bin vollkommen nackt.
Die beiden Wärter legen mir rechts und links Handschellen an. Damit ketten sie mich an eine Stange an der Wand.
Um meinen Hals legen sie eine etwas größere Fußschelle. Die zweite gleichartige Schelle am anderen Ende einer kurzen Kette befestigen sie ebenfalls an dieser Stange.
Splitternackt stehe ich – mit dem Gesicht zur Wand – gebeugt in der Zelle und strecke den Wärtern ungewollt meinen Hintern entgegen. Schweiß bricht bei mir aus. Was soll das Ganze hier?
In meinem After spüre ich etwas Kaltes. Jemand stößt einen langen metallenen Gegenstand hinein.
Dann höre ich ein Zischen. Eine Peitsche klatscht mir mit Macht auf den Po. Unwillkürlich zucke ich zusammen.
Wieder höre ich dieses Zischen. Wieder und wieder saust die Peitsche nieder auf meinen Po. Das schmerzt.
„Du Schwein!“ Die Stimme des Wärters klingt gepresst, als müsse er sich auf eine schwere Arbeit konzentrieren. Dann haut die Peitsche total heftig auf meinen Hintern.
Ebenso heftig dringt die Stange tiefer in meinen Arsch vor. Ich jaule auf vor Schmerz. Sie lachen. Stöße und Schläge werden heftiger.
Ich verbeiße mir den Schmerz. Schläge und Stöße werden noch heftiger. „Schwein“, höre ich. „Gesteh!“ Was soll ich gestehen?
Was habe ich Unrechtes getan? Was wirft man mir überhaupt vor?
Ich kommen icht dazu, diese Fragen zu stellen. Ein glühend heißer Schmerz auf meinem Rücken lässt mich ohnmächtig werden.

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