Die AfD geht in die Hocke: Höcke kriegt keins auf die Hucke

24 Jan

Frauke Petry geht in die Hocke und taucht ganz tief ab. Björn Höcke steht ganz großkotzig da und glaubt, er sei der einzige aufrechte Rechte weit und breit. Seine Partei „Alternative Fakten zum Dämonisieren“ (AfD) hat den geschichtsvergessenen Studienrat trotz seiner Rede über ein angebliches „Mahnmal der Schande mitten im Herzen der Hauptstadt“ nicht rausgeschmissen.
Einige hatten doch glatt geglaubt, für seine antisemitische Hetzpropaganga würde der thüringische Landesvorsitzende Höcke von der AfD nun eins auf die Hucke kriegen. Doch überall im Land brennen Flüchtlingsheime; und viele Anhänger der AfD brennen nur darauf, den Brandstiftern Beifall zu klatschen und ihre Anstifter in die Parlamente zu wählen.
Natürlich ist die AfD nicht gegen Ausländer. Immerhin hat sich ihre Führung am Wochenende in Koblenz mit anderen europäischen Rechtspopulisten wie Marine Le Pen oder Geert Wilders getroffen. Petrys Lebensgefährte Marcus Pretzell war sogar in Russland, um sich dort seine Weisungen von Vladimir Putin abzuholen.
Aber ebenso wie Donald Trump mit seinem Mantra „America first“ glauben auch viele in der AfD, dass Deutsche mehr Rechte hätten als andere Völker und die Flüchtlinge „minderwertige“ Schmarotzer seien. Vielen AfD-Anhängern werden die Flüchtlinge einfach zuviel. Für sie ist Höcke der Heilsbringer, der das ausspricht, was sie denken, sofern man bei derart kruden Gesinnungen das Wort „Denken“ überhaupt benutzen kann.
Höcke hat was gegen Menschen mit dunkler Hautfarbe. Dabei ist er doch selber ganz tief dunkelbraun.
Höcke ist ein Antisemit. Als Geschichtslehrer sollte er es eigentlich besser wissen, aber seine Berufsbezeichnung schreibt er mit einem doppelten „e“ anstelle des „eh“, da die jüngere deutsche Geschichte in der AfD eh keinen interessiert. Mit dieser Gesinnung indes ist Höcke in der AfD goldbraunrichtig oder –
genauer gesagt – rechts. In der Gemeinschaft mit Alexander Gauland, Andre Poggenburg und beatrix von Storch fallen seine rechten Ausfälle kaum auf. Auch die AfD-Parteichefin Petry ist immer noch weit rechts von Horst Seehofer, was angesichts der populistischen Hetze der CSU-Obergrenze-Obergranden gegen Angela Merkels Flüchtlingspolitik fast schon eine Kunst ist.
Ein Ausschluss von Höcke aus der AfD war deshalb auch völlig ausgeschlossen. Würde die AfD alle Nazis, Neonazis und Rassisten ausschließen, bliebe von ihr nichts mehr übrig außer ein paar V-Leuten. Doch auch diese Spitzel vom Verfassungsschutz sind vermutlich nicht viel weniger rassistisch und faschistisch eingestellt als diejenigen, die sie „beobachten“.

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