Hoffnung auf´s Überleben: Die SPD klammert sich an Martin Schulz

26 Jan

Die SPD hat wieder Hoffnung. Die Hoffnung heißt Martin Schulz und kommt aus Europa. Die Hoffnung gründet sich darin, dass der Polit-Wackelpudding Sigmar Gabriel sich künftig zumindest aus Parteiführung und Innenpolitik raushalten will.
Schulz ist derjenige, den der einstige italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi einmal für die Rolle eines KZ-Aufsehers vorgeschlagen hat. Diese Beleidigung hat dem Präsidenten des Europa-Parlaments viel Sympathien eingebracht.
Die dadurch errungene Bekanntheit und Sympathie hat Schulz geschickt genutzt. Unermüdlich bastelte er an mehr Macht für das Parlament, das vorher nur wenig und inzwischen ein wenig mehr zu melden hat.
Mit den konservativen Kräften knüpfte er eine Große Koalition. Das empfiehlt ihn für die neue Aufgabe als Kanzlerkandidat der SPD. Auch da wird er wohl am Ende eine Große Koalition knüpfen müssen.
Gemeinsam mit seinem persönlichen Freund Jean-Claude Juncker intrigierte Schulz zugunsten der Freihandelsabkommen CETA und TTIP. Auch das empfiehlt ihn für eine Große Koalition in Berlin.
In Griechenland redete er von „Freundschaft“ mit Alexis Tsipras und unterstützte die harte Sparpolitik gegen die Bevölkerung. Auch das empfiehlt ihn für den neuen Job in Berlin.
Schulz kann gut reden. Das empfiehlt ihn für die neue Aufgabe als Spitzenkandidat der SPD.
Die SPD hatte sowieso keine andere Wahl. Ihr geht es nun darum, ob sie am 24. September mit 15 oder 20 Prozent in den Bundestag einzieht und ob sie dort zweit- oder drittstärkste Kraft wird.
Die SPD fürchtet die Rechtspopulisten. Einer davon war Horst Seehofer, ein anderer Sigmar Gabriel. Letzterer geht jetzt ins Ausland, weil da ein Pöstchen frei wird, nachdem der Hartz-IV-Arsch Frank-Walter Steinmeier Bundespräsident werden will.
Die SPD ist auf den Schulz gekommen, weil sie kein Rückgrat mehr besitzt. Der Inbegriff der Konturlosigkeit war ihr Vorsitzender Gabriel. Der konnte die Bundestagswahl nicht gewinnen.
Schulz soll´s nun richten. Gabriel konnte die SPD nur hinrichten. Das sie sich ändert, soll die Benennung von Schulz als Spitzenkandidat ausrichten.
Wirklich was ausrichten wird Schulz aber nicht. Schließlich steht er für Brüsseler Klüngel mit Großkonzernen und neoliberale Austeritätspolitik. Dafür aber steht die SPD neuerdings auf Brüsseler Spitzen.

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