Wahnsinn: Wirklich Widerstand im Weißen Haus gegen Trump?

5 Feb

„I will make America great again“, tönt Donald Trump unentwegt; und dabei macht er die USA in Wirklichkeit doch eher noch einen Kopf kürzer. Das Titelbild der neuen Spiegel-Ausgabe zeigt ihn, wie er mit einer Machete die Freiheitsstatue enthauptet. Großkotze sind halt meis kleinkariert.
Was Trump wirklich größer macht in den USA, das ist der demokratische Widerstand gegen seine autokratische Herrschaft.Lange waren in den Vereinigten Staaten nicht mehr so viele Leute auf der Straße vereinigt im Engagement für Demokratie und gegen Rassismus wie seit seinem Amtsantritt. Mit seinen „Executive Orders“ tritt Trump an, alle Verfechter wahrer Demokratie in den Hintern zu treten, dass sie bei der nächsten Demo ganz gewiss mit antreten.
Noch nie hat die American Civil Liberties Union (ACLU) so viele Spenden eingeheimst wie seit Trumps Amtsantritt Am ersten Wochenende des wirren Wahnsinnigen im Weißen Haus erntete die Bürgerrechtsorganisation innerhalb von drei Tagen das Sechsfache ires jährlichen Spendenaufkommens.
Neuerdings gibt es bei Twitter sogar schon einen Account . Seine Betreiber behaupten, sie seien das „Widerstandsteam im Weißen Haus“.
Absonderliches und Abcheuliches erfährt man aus der Machtzentrale an der Pennsilvania Avenue: Die Mitarbeiterinnen habe Trump aufgefordert, sich doch gefälligst „wie Frauen zu kleiden“. Zur Unterstützung Israels plane er einen Krieg gegen den Iran.
Ob diese Twitterer nun wirklich im Weißen Haus sitzen oder es nur behaupten, ist nicht ganz klar. Ebenso wenig weiß man, ob es sich bei ihnen wirklich um eine Widerstandszelle gegen Trump handelt. Wer weiß, welches Ziel diese Tweets wirklich verfolgen.
Angenommen, dahinter stünde Trumps Chefberater Stephen Bannon: Mit gezielten Indiskretionen aus dem Weißen Haus könnte der Neonazi Trump dermaßen auf die Palme bringen, dass dieser wahnsinnige Egomane etwas Furchtbares tut. In jedem Fall aber streut der Account Misstrauen und gegenseitige Verdächtigungen in die Riege der Getreuen und Schein-Getreuen des präsidialen Plappermauls.
Misstrauen und gegenseitige Verdächtigungen waren schon immer das Holz, aus dem Faschisten und Diktatoren ihre Macht geschmiedet haben. Das belegt auchTrumps „Muslim Ban“, der sieben islamisch geprägte Staaten komplett unter Generalverdacht stellt. Dabei hat er Saudi-Arabien offenbar bewusst ausgenommen, weil daher ja die Attentäter von 9/11 kamen.
Bannon jedenfalls wäre dergleichen wohl zuzutrauen. Aber das ist genauso eine unbegründete Verdächtigung wie viele der Fake News von Trump und denen, die ihn derzeit beeinflussen. Lügen und unbegründete Anschuldigungen gehören allerdings seit Langem schon zu den wohlfeilen Methoden der Festigung diktatorischer Macht.
Unheimlich schnell wird es im Weißen Haus heimlich unheimlich. Schon streiten die Berater um Macht und Einfluss auf Trump. Waren wir mal ab, wie lange das so weitergeht und was dann wird in Washington!

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