Das Grauen: Die Grünen haben sich umbenannt

1 Apr

„Die Grünen“ heißen jetzt „Das Grauen“. Das hat die Bundesversammlung der Öko-Partei in Grünstadt beschlossen.
„Wir sind wenigstens ehrlich“, begründete eine Parteisprecherin den mehrheitlichen Beschluss. Angesichts der vielen Kompromisse, die Grüne in Regierungsverantwortung in den Bundesländern eingingen, sei die Umbennennung nur konsequent.
„Außerdem lehren wir die AfD so das Fürchten“, fuhr die Grüne fort. „Seit der Namensänderung sind die uns nicht mehr grün. Aber ihre Gesichter sind jetzt aschfahl bis grau.“
Politologen haben nun vorgeschlagen, dass auch andere Parteien ihre Namen ängern sollten. So solle die FDP sich jetzt „Finanzdienstleisterpartei“ und die SPD „Saisonpopulistische Demagogen“ nennen. CDU und CSU solltem dem „C“ in ihren Parteinamen ein „U“ voranstellen und das wort „christlich“ dann ehrlicherweise in „unchristlich“ abändern.
Die „Linke“ sollte sich demnach in „Linker“ umbenennen. Allerdings sind sich die Politologen uneins, ob dieses Wort dann als Komparativ zur SPD gemeint ist oder als Substantivierte Tätigkeit.
Für die AfD halten die Experten die Auflösung ihrer Abkürzung in „Altfaschistische Demagogen“ für angemessen. Die NPD sollte ehrlicherweise die beiden Buchstaben „SA“ wieder hinter dem „N“ in ihren Namen einfügen.
„Die ehrliche Benennung der Parteien ist ein wichtiger Akt der Polit-Hygiene angesichts eines immer härter und unehrlicher geführten Wahlkampfs“, erklärte der Heilbronner Parteienforscher Siegfried Quote. „Dann können sie etwas weniger lügen, ohne rot zu werden. Und rot ist bei Parteien in Deutschland ja eine absolut unerwünschte Farbe.“

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