Der Kanzlermacher: Erdogan tritt zur Bundestagswahl an

19 Aug

„LÉtag c´est moi.“ Was dem französischen „Sonnenkönig“ Louis 14. recht war, ist Rezep Tayb Erdogan billig. Mit einem Wahlaufruf gegen CDU, SPD und Grüne setzte er die Türkei mit sich selber gleich.
Die drei Bundestagsparteien seien „Feinde der Türkei“, erklärte Erdogan. Deshalb dürften Deutschtürken sie bei der Bundestagswahl am 24. September nicht unterstützen.
Es ist ein Kreuz mit diesem Islamisten vom Bosporus: Nicht nur sein Größenwahnsinn treibt die Türkei immer mehr ab vom Weg nach Europa in den Zustand einer Ein-Mann-Diktatur. Seine populistische Hetze spaltet Türken in Deutschland und hindert sie an einem gedeihlichen Miteinander mit ihren Nachbarn in Deutschland.
Dabei hat Erdogan das Verfassungsreferendum, das seine Machtfülle erweiterte, vermutlich getürkt. Doch selbst diese uneingeschränkte Macht reicht dem Großmaul in Ankara nicht: Nun will er auch noch bestimmen, wer Deutschland regiert.
Es ist merkwürdig, wie wahnsinnige Despoten die Macht in der Türkei, auf den Philippinen und in den Vereinigten Staaten von Amerika (USA) ohne allzu starke Gegenwehr kapern konnten. Doch das reicht ihnen offenbar noch nicht. Aber uns reicht ´s.

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