Stillgestanden: Wie Merkel es hinkriegt, dass die Bundeswehr keinen Krieg hinkriegt

26 Feb

Manchmal kann ich meine Bewunderung für Angela Merkel kaum verbergen. Was sie mit Unterstützung ihrer Vertrauten Ursula von der Leyen bei der strategischen Neuorientierung der Bundeswehr leistet, ist einfach genial.
Glücklicherweise haben ihre Parteifreunde ihre Strategie größtenteils noch gar nicht durchschaut. Auch die Verbündeten in der NATO scheinen sie noch nicht ganz begriffen zu haben. Lediglich der sonst eher etwas begriffsstutzige US-Präsident Donald Trump scheint etwas gewittert zu haben.
Wahrscheinich haben die vielen Generäle in seinem Umfeld ihm etwas gesteckt. Ihnen dürfte nämlich klar geworden sein, wie Merkel und von der Leyen die deutsche Bundeswehr zu einer wahren Friedensarmee umgestalten.
Die Methode ist ebenso einfach wie wirkungsvoll: Die Bundeswehr kriegt einfach nicht genug Geld. Dann kriegt sie den nächsten Kriegseinsatz nicht mehr auf die Reihe und folgt notgedrungenermaßen der guten alten deutschen devise „Bleibe im Lande und wehre Dich wenig!“
Zwar hat Merkel Trump versprochen, den Rüstungsetat auf 2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu erhöhen, aber dieses Versprechen war ebenso hohl wie der Kopf desjenigen, dem es gegeben wurde. Ohnehin kann die Kanzlerin da im Zweifel die eine oder andere Ausgabe mit einrechnen, die die Bundesregierung irgendwo auf der Welt zum Erhalt des Friedens oder aus anderen Gründen tätigt.
Außerdem liefert Merkel dann halt mal mehr Panzer an die Türkei oder andere Kunden, damit wenigstens keine deutschen Soldaten in Syrien an die Front müssen. Aus eigener Anschauung weiß von der Leyen ja, dass deutsche Hubschrauber nicht zuverlässig fliegen, deutsche Panzer nicht zuverlässig rollen und deutsche Gewehre zumindest bei Hitze nicht genau treffen.
Die Bundeswehr wurde längst von der Friedensbewegung unterwandert. Was die sagenumwobenen 68er einst als „Marsch in die Institutionen“ angekündigt haben, das ist der Friedensbewegung gelungen. Gut zupass kam ihr dabei der gute alte preußische Drill und das klassische Kommando „Stillgestanden!“

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