Wiederauferstanden: Die frohe Osterbotschaft wird künftig getanzt

1 Apr

Eine Tanzpflicht in christlichen Kirchen fordert die Paratenpartei Hessen. Damit sollen die Kirchgänger ihre Freude über die Wiederauferstehung des Heilands ausdrücken.
„Wenn schon in ganz Hessen und auch in anderen Bundesländern am Karfreitag ein öffentliches Tanzverbot herrscht, weil Christen über die Kreuzigung ihres Religionsstifters trauern, dann sollen sie an den beiden Osterfeiertagen auch gefälligst ihrer Freude öffentlich Ausdruck verleihen“, fordert Michael Waber von der Paratenpartei. „Wenn wir am Karfreitag nicht tanzen dürfen, dann sollen sie am Ostersonntag und Ostermontag doch bitte möglichst ausgelassen tanzen!“
Bei der evangelischen Kirche stößt sein Vorstoß bislang noch auf taube Ohren. Vor Ostern steht Bischof Martin Bettfort ziemlich unter Strom. Deshalb hat er sich noch nicht mit der geforderten Tanzpflicht auseinandergesetzt.
Ganz anders hingegen verhält sich das bei der katholischen Kirche.Rainman Kardinal Marxbrothers reagiert verhalten positiv auf den Vorschlag: „In unseren Hochburgen tanzen die Gläubigen das ganze Jahr hindurch zu jeder passenden wie auch unpassenden Gelegenheit“, erklärt er, „warum also nicht auch zu Ostern?“
Ohnehin sei das Rumeiern vieler junger Eltern beim Verstecken der Ostereier für ihre Kinder doch auch schon ein ziemlich bescheuerter Affentanz. „Außerdem müssen wir als Kirche ja üben, wie wir den Politikern am wirkungsvollsten auf der Nase rumtanzen können“, fügt Kardinal Marxbrothers grinsend hinzu. Zudem erinnert der einstige Trierer Bischof an den „Trierer Rock“, dessen Ausstellung mit allerlei flotten Tänzen sicherlich ein gutes Kapital für die Katholiken darstelle, um die Jugend auch in Zukunft an die Kirche zu binden.

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