Triage: Ein Behandlungskonzept auch für´s Mittelmeer

7 Jul

Wir können nicht alle aufnehmen. Deswegen wenden wir das Prinzip der „Triage“ an. Das ist einfach und effektiv.
Bei der „Triage“ teilt man Menschen in drei Gruppen ein. Bekannt wurde diese Vorgehensweise durch Handbücher zur Behandlung von Opfern eines Atomkriegs. Wer sowieso dem Tod geweiht ist, den lässt man demnach krepieren, um die ganze Aufmerksamkeit denen zu widmen, die eine hohe Überlebenschance haben.
Für unsere humanitäre Mission im Mittelmeer haben wir diese Vorgehensweise nun an die unstrittigen Bedürfnisse der europäischen Rechts-Staaten angepasst: Die Leute auf Schlauchbooten teilen wir ebenfalls in drei Gruppen ein. Je nach Gruppenzugehörigkeit behandeln wir sie dann auch unterschiedlich.
Wer im Mittelmeer schwimmt und auf Zuruf auf Deutsch antwortet, den ziehen wir an Bord unseres Rettungsschiffs. Wenn er uns eine glaubwürdige Angabe macht, dass er Arzt, Ingenieur oder Pflegekraft ist, bringen wir ihn an Land. Dort wird er dann weitergeleitet nach Deutschland.
Frauen und Kindern werfen wir Rettungsringe zu. Wer von ihnen dann mit eigener Kraft bis zur Bordwand gelangt, den ziehen wir in unser Boot herein. Wer sich anschließend an Bord nicht in ausreichendem Maße nützlich gemacht hat, den setzen wir an der Küste von Libyen aus, während wir die anderen den italienischen Behörden zur weiteren Erkennungsdienstlichen Misshandlung übergeben.
Um alle anderen kümmern wir uns nicht. Schließlich kann Europa ja nicht jeden aufnehmen.
Diese „Nigger“ müssen endlich kapieren, dass Europa das Land der Weißen und der überlegenen Kultur ist. Da gehören nur Leute hin, deren Haut hell und deren Hirn helle ist.
Wir geben ja zu, dass das für Sachsen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Teile von Thüringen nicht durchgängig gilt, aber das schmälert die Grundaussage keineswegs. Braune sind eben keine Schwarzen; und gerade in diesen Gegenden wollen die Wahlberechtigten nicht gerne schwarz sehen.

Advertisements
%d Bloggern gefällt das: