Versprechungen oder Versprecher: Die doppelte Negation bereitet Trump Probleme

18 Jul

Die doppelte Negation ist schwierig. Donald Trump kennt das Wort „Negation“ nicht einmal. Er kennt nur „Negotiationen“, die er aber „Deals“ nennt.
„Ich sehe keinen Grund, dass die Russen es nicht gewesen sind“, habe er in Helsinki sagen wollen, beteuerte der US-Präsident angesichts des „Friendly Fire“ auf seine Äußerung beim Treffen mit dem russischen Präsidenten Vladimir Putin. Gesagt hingegen hatte er: „Ich sehe keinen Grund, dass die Russen es gewesen sind“.
Entweder ist Trump ehrlich. Dann hat er sich bei dem Treffen nur versprochen. Sonst hat Trump wohl hinterher gelogen.
Wenn Trump sich versprochen hat, dann war er nicht konzentriert bei einer wichtigen Pressekonferenz. Wie oft sonst hat er sich wohl bei wichtigen Gelegenheiten noch versprochen?
Zumindest beim G7-Treffen in Kanada muss er sich wohl versprochen haben. Schließlich hat er hinterher seine Unterschrift unter die Abschlusserklärung via Twitter wieder zurückgezogen.
Auch beim Wahlkampf hat Trump vieles versprochen. Seither ist der Mann nicht mehr zu halten angesichts all seiner Versprechungen und Versprecher.
Endlich wissen wir, warum Trump mitunter so widersprüchlich ist: Der arme alte Mann hat Probleme mit seiner Konzentration. Der US-Präsident ist geistig nicht immer präsent.
Wenn er Fremde und Frauen beschimpft, dann war das nur ein Irrtum. Wenn er Mauern baut, dann ist das auch ein Irrtum. Der ganze Trump ist vermutlich ein einziger Irrtum der Geschichte.

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