CDU mit doppelter Frauenpower: Annegret kann kämpfen

8 Dez

Die CDU bleibt weiblich. Der Neoliberalismus ist aber nur knapp gescheitert.
517 Delegierte gaben beim Bundesparteitag in Hamburg der bisherigen Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer ihre Stimme. Friedrich Merz brachte es in der Stichwahl dagegen nur auf 482 Stimmen.
Dass eine Sekretärin einen Millionär besiegt, ist auch außerhalb der CDU selten. Aber der Aufsichtsratsvorsitzende der Deutschen Blackrock-Vermögensverwaltung hatte ja vollmundig verkündet, er werde die AfD halbieren. Offenbar fürchteten einige, dass er mit seinem vollmundigen Rechtspopulismus eher die CDU halbieren könnte.
In einem Punkt jedenfalls ist die CDU den anderen Bundestagsparteien voraus: Frauenpower braucht hier keine gegenderte Sprache, sondern nimmt sich einfach wie selbstverständlich die Spitzenjobs. Derweil dürfte das gescheiterte Großmaul aus dem Sauerland sich wieder in seine Wirtschaft verziehen oder mit einem seiner beiden Privatjets abheben.
Volkspartei wird man ganz bestimmt nicht, wenn man sich über das gemeine Volk erhebt, sondern wennn frau das Ohr nah an den Herzen der Menschen hat. Das kann frau im Saarland wohl leichter üben als Mann auf seinen Überflügen zwischen dem Sauerland und den Vereinigten Staaten von America First. [end]

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