Terrorgefahr verdrängt Gelbwesten: Ein Schelm, der Schlechtes dabei denkt

12 Dez

Honi soit qui mal y pense. < Das Attentat in Straßburg kommt Emmanuel Macron gerade recht Die „Gilets Jaunes“ jedenfalls müssen nun die Straße kampflos räumen.
Wer nach dem Vorfall von Straßburg immer noch an Mautstellen steht oder gewalttätig demonstriert, der macht sich damit zum „vaterlandslosen gesellen“. In Zeiten terroristischer Bedrohung steht das Land wie ein Mann zusammen. Selbst wenn Macron bislang nicht solidarisch zu den Bürgerinnen und Bürgern in der französischen Provinz gestanden hat, kann er nun hoffen, dass sie hinter ihm stehen.
So löst man Probleme: Ein Terrorist schießt wild um sich; und ein Land hält den Atem an. De gelben Warnwesten wandern in den Schrank und die Demonstrierenden von der Schranke dackeln brav und bieder nach Hause.
Ob die „Geldwesten“ nun Linke oder Rechte waren oder einfach nur abgehängte Wutbürger, ist nun plötzlich egal. Angesichts der Terrorgefahr beim Straßburger Weihnachtsmarkt sind alle Franzosen auf einmal wieder folgsame Patrioten. Ein Schelm, der Schlechtes dabei denkt!

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