Am Ende des Tages leiden Bayern und Österreich unter einem heftigen Wintereinbruch.

7 Jan

Das hat man halt davon, wenn man eine rechtspopulistische Regierung wählt: Kälte macht sich breit im Land. Menschen sterben durch Lawinen.
Wärme wäre der einzige Weg, das Land dem Kältetod zu entreißen. Doch die CSU in Bayern und die rechtsfaschistoide Regierung Österreichs bevorzugen Kälte gegenüber Geflüchteten ebenso wie gegenüber mitfühlenden Mitmenschen.
Sie haben eine Lawine der Unmenschlichkeit losgetreten. Donnernd rollt sie hinab ins Tal. Alles, was sich da bewegt, begräbt sie gnadenlos unter sich.
Heute sind es Flüchtlinge und morgen Preußen. Übermorgen sind es Sozialdemokraten und am Ende engagierte Christen. Wer die Menschlichkeit einfriert, der wird eines Tages selbst zum Eisblock erstarren.
Das Mittelmeer ist weit weg von Wien oder Regensburg. Die Seenotrettung hingegen ist gerade dort daheim, wo das Kreuz im Behördenfoyer die Nächstenliebe verhöhnt. Kämen die paar Flüchtlinge nur hereingeschneit, wäre Kaltland nicht so furchtbar frostig eingeschneit.

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