Am Ende des Tages hat es in Bremen kein Kantholz gegeben und die AfD hat den Überfall auf Magnitz aufgebauscht.

9 Jan

Frank Magnitz kann sich an nichts mehr erinnern. Von dem Überfall hat der Bremer Bundestagsabgeordnete der AfD außer den Verletzungen auch nicht allzuviel mitgekriegt.
Die Täter kamen von hinten. Plötzlich sprang einer dem AfD-Landesvorsitzenden in den Rücken. Magnitz stürzte zu Boden.
Dabei habe er sich die Verletzungen zugezogen, erklärte nun die Staatsanwaltschaft. Sie hat Videos ausgewertet, die den Vorgang aufgenommen hatten. Ein Kantholz oder etwas Ähnliches ist darauf nicht zu sehen.
Die AfD hingegen hatte behauptet, ihr Abgeordneter sei mit einem Kantholz angegriffen und auf den Kopf geschlagen worden. Der Angriff hatte heftige Reaktionen bei Vertretern aller politischen Parteien ausgelöst. Gewalt ist kein legitimes Mittel der Politik, bekräftigten alle zu Recht.
AfD-Sprecher Alexander Gauland machte eine angebliche Hetzkampagne gegen seine Partei für die Gewalt gegen Magnitz verantwortlich. Hetze schüre Hass und rufe schließlich „Schlägertrupps“ auf den Plan, die die verbalen Attacken dann in körperliche Gewalt umsetzten.
Gauland kennt sich da offenbar gut aus. Wahrscheinlich hat er eigene Erfahrungen mit diesem Phänomen. Was er beschrieb, das kann man an der Hetze der AfD gegen Flüchtlinge und anschließenden Attacken gegen ausländisch aussehende Menschen gut beobachten.

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