Am Ende des Tages legt der Winter in Südbayern und Österreich noch eine Schippe zu und die Bundeswehr ist den Ba yern aufs Dach gestiegen.

10 Jan

Das heitere Schneechaos-Raten hab gegonnen: Jeder fragt sich, wo sein Auto steht. Welcher Schneeberg ist meins und welcher Deins?
Soldaten sind den Bayern nun aufs Dach gestiegen. Damit die last des Schnees sie nicht eindrückt, werden die Dächer davon befreit.
Lawinen kommen von den Bergen herab und begraben unvorsichtige Skiläufer abseits der Pisten unter sich. Die Natur weiß sich zu wehren.
Der Klimawandel schlägt voll zu: War der Sommer monatelang trocken und heiß, so bringt der Winter nun wochenlang Schnee und Eis. Stürme, Unwetter, Regen und Schneechaos werden wir wahrscheinlich bald öfter erleben.
So extrem wie jetzt war der Winter wohl noch nie. Mehr als vier Meter Schnee haben sich zwischenzeitlich auf Straßen und Autos, Hausdächern und Wiesen, Bäumen und Wiesen angehäuft. Die Last des gefrorenen Wassers drückt auf die Dächer von Hallen und Häusern ebenso wie auf die Dächer von Autos.
Schneeräumen wird zu einem Problem: Wohin mit den Schneemassen, fragen sich die Räumdienste, wenn sie denn überhaupt noch durchkommen durch die engen Gebirgsstraßen.
Mehrere Dörfer und Ortsteile in Bayern und Österreich sind vom Verkehr abgeschnitten. So holt sich die Klimakatastrophe selber, was sie dringend benötigt: Weniger Individualverkehr!

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