Am Ende des Tages fordert die CDU eine Mindestrente oberhalb der Grundsicherung. Das sind Kosten fürn Siege im Ost en.

14 Jan

Drei Landtagswahlen in Ostdeutschland machen´s möglich: Die CDU fordert eine Mindestrente. Sie soll höher ausfallen als die Grundsicherung.
Annegret Kramp-Karrenbauer (AKK) hat verstanden, warum viele Menschen in Ostdeutschland der SPD davon und zur AfD hingelaufen sind: Sie fühlen sich sozial abgehängt und missachtet. Ihre Lebensleistund würde nicht angemessen gewürdigt.
AKK spricht von „gebrochenen Erwerbsbiografien“. Wäre sie ehrlich, müsste sie von „gebrochenen Versprechen“ reden. Aber wahrscheinlich hat sich der „Kanzler der Einheit“ nur versprochen, als Helmut Kohl dem Osten „blühende Landschaften“ versprochen hat.
Vielleicht meinte er mit „blühenden Landschaften“ ja auch nur die Renaturierung des Braunkohletagebaus oder die Anlage innerstädtischer Parks in Städten, wo ganze Viertel aufgrund langjährigen Leerstands und drohenden Verfalls abgerissen wurden. AKK jedenfalls verspricht sich Stimmen bei den Landtagswahlen in Brandenburg, Sachsen und Thüringen von einer Mindestrente oberhalb der Grundsicherung. Damit überholt die konservative Parteichefin aus dem Saarland selbst die SPD links.
Das freilich ist keine große Kunst: Die SPD kann man rechts wie links leicht überholen, weil sie immer noch vergeblich auf ihre Generalüberholung wartet. #SPDerneuern nannte sie das selbst, aber außer diesem Hashtag ist da bislang noch nicht allzu viel gekommen.

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