Am Ende des Tages hat Andi Scheuer von Donald Trump gelernt, wie man gegen jeden Menschenverstand regiert.

4 Feb

Nicht nur Donald Trump rechtfertigt seine Politik mit „Alternativen Fakten“; die Bundesregierung kann das auch. Verkehrsminister Andreas Scheuer hat jedenfalls etwas „gegen jeden Menschenverstand“.
Raserei ist etwas Gutes. Zur Umweltverschmutzung tragen die Raser kaum bei. Auch Unfälle verursachen sie nur sehr selten.
Feinstaub ist fein. Zwei Motorenentwickler und zwei Lungenärzte schreiben ein Pamphlet, das Tausende seriöser Wissenschaftlicher Studien entkräftet. Die Grenzwerte für Stickstoffdioxid gehören nun in jedem Fall auf den Prüfstand.
Natürlich ist das genau jener Prüfstand, auf den früher auch die Dieselautos gebracht wurden. Dieser Prüfstand ermöglicht der Autoindustrie, den Dreck zu verharmlosen, der aus dem Auspuff kommt. Nun muss man auch mit dem Feinstaub genauso verfahren.
Als Verkehrsminister weiß Scheuer offenbar, was er seinem Posten schuldig ist. Der Schutz der Autoindustrie ist sein 1. Gebot: „Du sollst keine anderen Götter neben mir haben!“

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