Am Ende des Tages kriegt #Wiesbaden vom Gericht kein Dieselfahrverbot aufgedrückt.

13 Feb

In Wiesbaden wird es wohl kein Fahrverbot geben. Die Deutsche Umwelthilfe ist vor Gericht eingeknickt.
Oder ist etwa die Stadt Wiesbaden vor dem Prozess umgeknickt. Jedenfalls scheint die hessische Landeshauptstadt rechtzeitig vor dem Verfahren über Dieselfahrverbote auf die Spur zur Verkehrswende abgebogen zu sein. Mit einem ganzen Paket unterschiedlicher Maßnahmen möchte die Stadt die verfahrene Situation bereinigen.
Parkstreifen entlang der Innenstadtstraßen wurdden zu Bus- oder Radstreifen umgewandelt. Busse und Müllwagen sollen elektrifiziert werden. Autofahrerinnen und Autofahrer sollen in den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) umsteigen.
Auf diese Weise soll der Feinstaub in Wiesbaden weniger werden. Dreckige Diesel sollen künftig gar nicht mehr ins Stadtzentrum hineinfahren. Fahrrad und Bus sollen Vorfahrt haben vor Autos und sogar dem Ladeverkehr.
Offenbar hat dieser Eifer der Verantwortlichen in Wiesbaden sogar die Verantwortlichen der Deutschen Umwelthilfe (DUH) elektrisiert. Jedenfalls haben sie ihre Klage vor dem Verwaltungsgericht Wiesbaden zurückgezogen. Oder sollte die DUH doch Furcht vor der Drohung der CDU haben, der Organisation die Gemeinnützigkeit zu entziehen?

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